Hatfield, England (ots/PRNewswire) - Eribulin-Mesylat
(Halaven(R)) wurde heute in der Schweiz von Swissmedic, dem
Schweizerischen Heilmittelinstitut, als Monotherapie für Patienten
mit lokal fortgeschrittenem und metastasierendem Brustkrebs mit
Progression nach vorhergehender Therapie mit einem Anthrazyklin,
einem Taxan und Capecitabin[1] zugelassen. Brustkrebs ist weltweit
die am zweithäufigsten diagnostizierte Krebsart und jährlich treten
ungefähr 1,3 Millionen neue Fälle auf.[2] Mehr als 5'000 Schweizer
Frauen leiden an Brustkrebs und ungefähr 1'400 könnten daran
sterben.[3]
Basierend auf den Resultaten einer Phase-II-Studie zu Eribulin
(Studie 211) reichte Eisai einen Arzneimittelzulassungsantrag (NDA,
New Drug Application) ein, um diesen Wirkstoff Patienten so rasch wie
möglich zugänglich zu machen. Die Zulassung basiert auf den Daten aus
den Phase-II- und Phase-III-Studien.[4]
Dr. Matti Aapro, Dekan des Multidisciplinary Oncology Institute,
Genolier, Schweiz kommentierte die Neuigkeit wie folgt: "Dies ist ein
bedeutender medizinischer Fortschritt in einem Bereich, in dem
zurzeit keine anerkannten Behandlungsstandards existieren. Bisher
konnten wir uns bei der Behandlung dieser Patienten nicht an
handfesten klinischen Studienergebnissen orientieren. Aus diesem
Grund begrüsse ich die Neuigkeit, dass Swissmedic heute die Anwendung
von Eribulin zugelassen hat. Patienten in der Schweiz erhalten somit
Zugang zu dieser bedeutenden neuen Behandlung. Die EMBRACE-Studie
zeigt, dass Eribulin ein wirksamer und relativ gut verträglicher
Wirkstoff ist und als erste Chemotherapie mit einem einzelnen
Wirkstoff bei Patienten mit metastasierendem Brustkrebs, die vorher
mit Anthrazyklin und Taxan* behandelt wurden, statistisch eine
deutliche Verbesserung der Gesamtüberlebensdauer erzielt."
Eribulin ist die erste Monochemotherapie, bei der eine deutliche
Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Patienten mit metastasierendem
Brustkrebs innerhalb der in EMBRACE untersuchten Population
nachgewiesen werden konnte. Die Zulassung von Swissmedic bedeutet,
dass Patienten in der Schweiz bald von dieser innovativen Behandlung
profitieren können.
Eribulin erhielt die Zulassung in den USA im November 2010, in
Singapur im Februar 2011, in Europa im März 2011 und in Japan im
April 2011. In den USA, Skandinavien und Japan ist Eribulin bereits
erhältlich.
Eisai setzt seine wissenschaftliche Expertise für einen
bedeutenden Fortschritt in der onkologischen Forschung ein. Dieser
Einsatz stützt sich auf die Möglichkeit, globale Wirkstoffforschung
und präklinische Forschung zu betreiben sowie kleine Moleküle,
biologische Wirkstoffe und unterstützende Therapien für
unterschiedliche Indikationen in der Onkologie zu entwickeln. Als
Teil von Eisais Unternehmensphilosophie human health care (hhc) will
Eisai mit diesen Bestrebungen auch in Zukunft auf die Bedürfnisse von
Patienten, ihren Familien sowie Gesundheitsfachkräften eingehen und
ihnen eine verbesserte Gesundheitsversorgung bieten.
HINWEISE AN DIE REDAKTIONEN
Über Eribulin
Eribulin ist eine nicht taxanbasierte Chemotherapie, die die
Dynamik der Mikrotubuli hemmt und als vollsynthetisches Analogon zur
Klasse der Halichondrine unter den Antineoplastika gehört.
Halichondrine sind aus dem Meerschwamm Halichondria okadai isolierte
Naturprodukte.[5,6] Die Wirkung von Eribulin setzt an den Mikrotubuli
an, den wichtigsten Komponenten des Zytoskeletts der Zellen, die eine
Schlüsselrolle bei der Zellreplikation spielen. Eine Änderung der
Mikrotubulidynamik kann dazu führen, dass sich Zellen nicht mehr
teilen und sich stattdessen selbst zerstören.
Über die Studie 211
Die Studie 211 ist eine offene Phase-II-Studie mit einer
einzelnen Behandlungsgruppe zur Beurteilung der Wirksamkeit und
Sicherheit von Eribulin bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem
oder metastasierendem Brustkrebs, die zuvor mit Anthrazyklin, Taxan
und Capacitabin therapiert wurden, jedoch nicht auf diese
Chemotherapie ansprachen, was sich durch eine Weiterentwicklung des
Krebses nach oder innerhalb von sechs Monaten dieser Therapie
manifestierte. Von den 299 Patienten, die an dieser Studie
teilnahmen, wurden 291 mit Eribulin behandelt. 296 Patienten
erfüllten die Einschlusskriterien. Die unabhängige Untersuchung der
Ansprechrate (ORR) lag bei 9,3 %. Bei fast der Hälfte der Patienten
(46,5 %) blieb die Erkrankung nach der Behandlung mit Eribulin
stabil. Die durchschnittliche Ansprechzeit betrug 4,1 Monate. Das
durchschnittliche progressionsfreie Überleben (PFS) lag bei 2,6
Monaten und das durchschnittliche Gesamtüberleben (OS) bei 10,4
Monaten. Die PFS- und OS-Raten nach sechs Monaten lagen bei 15,6 %,
respektive bei 72,3 %[7].
Die Sicherheitsanalyse umfasste alle 291 Patienten, die mit
Eribulin behandelt wurden. Die häufigsten berichteten Nebenwirkungen
von Grad 3 oder Grad 4 waren Neutropenie 54 %, Neutropenie in
Verbindung mit Fieber 5,5 %, Leukopenie 14 % sowie Schwäche/Müdigkeit
(10 %; keine Grad 4 Nebenwirkungen). Bei 6,9 % der Patienten wurde
eine periphere Neuropathie Grad 3 festgestellt. Keine peripheren
Neuropathien von Grad 4 wurden berichtet[7].
Über die EMBRACE-Studie
EMBRACE war eine offene, randomisierte Multicenterstudie an 762
Frauen mit MBC, die zuvor bereits durch mindestens zwei und höchstens
fünf Chemotherapien behandelt wurden (greater than or equal to 2 bei
fortgeschrittener Erkrankung), darunter ein Anthrazyklin und ein
Taxan. Die Patienten müssen nach der letzten Chemotherapie refraktär
geblieben sein, was durch eine Krankheitsprogression nach oder
innerhalb von sechs Monaten nach der Therapie dokumentiert ist. Ziel
der Studie war es, das Gesamtüberleben von mit Halaven behandelten
Patienten gegenüber einem TPC-Arm zu vergleichen. EMBRACE spiegelt
eine reale klinische Situation wieder, in der Krebspatienten mit
einer Vielzahl verschiedener Wirkstoffe behandelt werden. Primärer
Endpunkt war das Gesamtüberleben (OS). Zu den sekundären Endpunkten
zählten die objektive Ansprechrate, das progressionsfreie Überleben,
Sicherheit und Ansprechdauer.[4]
Über metastasierten Brustkrebs
Weltweit wird jährlich bei über einer Million Frauen Brustkrebs
festgestellt, davon 421.000 Frauen in Europa.[8,9] Ca. 30 Prozent der
Frauen, die anfänglich mit Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert
wurden, entwickeln später rezidivierende oder metastasierte
Krankheitsformen.[10] Während ungefähr 9 von 10 Frauen mit Brustkrebs
im Frühstadium länger als fünf Jahre überleben, fällt die
Überlebensrate bei Frauen, die mit MBC diagnostiziert wurden, auf 1
von 10.[11] Die meisten MBC-Patienten haben eine begrenzte
Überlebenszeit von ca. 18-24 Monaten.[12]
Eisai in der Onkologie
Eisai widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Produktion
innovativer Krebstherapien, die sich positiv auf die
Krankheitsentwicklung der Patienten sowie auf das Leben der Patienten
und ihrer Familien auswirken. Dieses Engagement für den Menschen ist
Teil von Eisais Unternehmensphilosophie Human Health Care (HHC). Sie
hat zum Ziel, besser auf die Bedürfnisse von Patienten und ihren
Familien einzugehen und ihre Lebensqualität durch eine optimale
Gesundheitsversorgung zu verbessern. Unsere wissenschaftliche
Fachkompetenz hilft uns, dem Ziel sinnvoller Fortschritte in der
Krebsforschung stets näher zu kommen. Dabei stützen wir uns auf die
Fähigkeit, weltweit Forschungsarbeiten und präklinische Forschung
durchführen und kleine Moleküle, therapeutische Impfstoffe sowie
biologische Wirkstoffe und unterstützende Therapien für
unterschiedliche Indikationen der Krebstherapie entwickeln zu können.
Eisai Europe Ltd.
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Eisai richten
sich auf drei Schlüsselbereiche:
- Integrative Neurowissenschaften, darunter: Alzheimerkrankheit,
Multiple Sklerose, neuropathische Schmerzen, Epilepsie, Depressionen
- Integrative Onkologie, darunter: Krebstherapien; Impfstoffe,
Tumorregression, Tumorsuppression, Antikörper und unterstützende
Krebstherapien; Schmerzlinderung, Übelkeit
- Gefäss-/Immunreaktion, darunter: akutes Koronarsyndrom,
Atherothrombose , schwere Sepsis, rheumatoide Arthritis, Psoriasis,
Morbus Crohn
- In Europa unterhält Eisai Vertriebs- und Marketingaktivitäten
in über 20 Märkten.
Eisai
Die Eisai ist ein forschungsorientiertes Gesundheitsunternehmen,
das an der Unternehmensphilosophie Human Health Care (HHC)
ausgerichtet ist und seine Produkte weltweit erforscht, entwickelt
und vermarktet. Über sein globales Netz aus Forschungseinrichtungen,
Produktionsstandorten und Vertriebsniederlassungen nimmt Eisai aktiv
an allen Aspekten des globalen Gesundheitssystems teil. Weltweit
beschäftigt Eisai ca. 11.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:
http://www.eisai.co.jp.
* Eribulin-Mesylat ist indiziert für die Behandlung von Patienten
mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, der nach
Behandlung mit einem Anthrazyklin, einem Taxan sowie mit Capecitabin
weiter fortgeschritten war. ---------------------------------
[1] Zulassungsschreiben von Swissmedic vom 13. Mai 2011
[2] Quellen: GLOBOCAN 2008, Cancer Incidence and Mortality
Worldwide: IARC CancerBase No. 10 [Internet]
[3]
http://globocan.iarc.fr/factsheets/populations/factsheet.asp?uno=756
[4] Cortes J, O'Shaughnessy J, Loesch D, et al. A Phase III
open-label randomized study (EMBRACE) or eribulin monotherapy versus
treatment of physician's choice in patients with metastatic breast
cancer. The Lancet. 2011; 377: 914 -923
[5] Kuznetsov G, Towle MJ, Cheng H, et al: Induction of
morphological and biochemical apoptosis following prolonged mitotic
blockage by halichondrin B macrocyclic ketone analog E7389. Cancer
Res 2004; 64: 5760-5766
[6] Towle MJ, et al. In Vitro and In Vivo Anticancer Activities
of Synthetic Macrocyclic Ketone Analogues of Halichondrin B. Cancer
Res 2001; 61: 1013-1021
[7] Cortes et al. Phase II Study of the Halichondrin B Analog
Eribulin Mesylate in Patients With Locally Advanced or Metastatic
Breast Cancer Previously Treated With an Anthracycline, a Taxane, and
Capecitabine. Jour Clin Oncol, September 1, 2010 vol. 28 no. 25
3922-3928.
[8] Coughlin, S. Breast cancer as a global health concern. Cancer
Epidemiology, October 2009; 33: 315-18.
[9] Ferlay J, Parkin DM, Steliarova-Foucher E. Estimates of
cancer incidence and mortality in Europe in 2008. Eur J Cancer.2010:
46(4):765-781
[10] O'Shaughnessy J. Extending survival with chemotherapy in
metastatic breast cancer. Oncologist. 2005;10 Suppl 3:20-29
[11] Cancer Research UK, Breast Cancer Statistics - Key Facts
[updated April 2010]. Available from: http://info.cancerresearchuk.or
g/cancerstats/types/breast/index.htm?script=true (accessed
(04/08/10)
[12] Fernandez Y, Cueva J, Palomo AG, et al. Novel therapeutic
approaches to the treatment of metastatic breast cancer. Cancer Treat
Rev.2010:36(1):33-42
(Aufgrund der Länge dieser URL kann es notwendig sein, diesen
Hyperlink zu kopieren und ihn in das URL-Adressfeld Ihres
Internet-Browsers zu kopieren. Sollte ein Leerzeichen zu sehen sein,
entfernen Sie dies bitte zuvor.)
Originaltext: Eisai Co. Ltd.
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100012125
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100012125.rss2
Pressekontakt:
Medienanfragen: Eisai Europe Ltd, Cressida Robson,+44-7908-314-155,
Cressida_Robson@eisai.net
(Halaven(R)) wurde heute in der Schweiz von Swissmedic, dem
Schweizerischen Heilmittelinstitut, als Monotherapie für Patienten
mit lokal fortgeschrittenem und metastasierendem Brustkrebs mit
Progression nach vorhergehender Therapie mit einem Anthrazyklin,
einem Taxan und Capecitabin[1] zugelassen. Brustkrebs ist weltweit
die am zweithäufigsten diagnostizierte Krebsart und jährlich treten
ungefähr 1,3 Millionen neue Fälle auf.[2] Mehr als 5'000 Schweizer
Frauen leiden an Brustkrebs und ungefähr 1'400 könnten daran
sterben.[3]
Basierend auf den Resultaten einer Phase-II-Studie zu Eribulin
(Studie 211) reichte Eisai einen Arzneimittelzulassungsantrag (NDA,
New Drug Application) ein, um diesen Wirkstoff Patienten so rasch wie
möglich zugänglich zu machen. Die Zulassung basiert auf den Daten aus
den Phase-II- und Phase-III-Studien.[4]
Dr. Matti Aapro, Dekan des Multidisciplinary Oncology Institute,
Genolier, Schweiz kommentierte die Neuigkeit wie folgt: "Dies ist ein
bedeutender medizinischer Fortschritt in einem Bereich, in dem
zurzeit keine anerkannten Behandlungsstandards existieren. Bisher
konnten wir uns bei der Behandlung dieser Patienten nicht an
handfesten klinischen Studienergebnissen orientieren. Aus diesem
Grund begrüsse ich die Neuigkeit, dass Swissmedic heute die Anwendung
von Eribulin zugelassen hat. Patienten in der Schweiz erhalten somit
Zugang zu dieser bedeutenden neuen Behandlung. Die EMBRACE-Studie
zeigt, dass Eribulin ein wirksamer und relativ gut verträglicher
Wirkstoff ist und als erste Chemotherapie mit einem einzelnen
Wirkstoff bei Patienten mit metastasierendem Brustkrebs, die vorher
mit Anthrazyklin und Taxan* behandelt wurden, statistisch eine
deutliche Verbesserung der Gesamtüberlebensdauer erzielt."
Eribulin ist die erste Monochemotherapie, bei der eine deutliche
Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Patienten mit metastasierendem
Brustkrebs innerhalb der in EMBRACE untersuchten Population
nachgewiesen werden konnte. Die Zulassung von Swissmedic bedeutet,
dass Patienten in der Schweiz bald von dieser innovativen Behandlung
profitieren können.
Eribulin erhielt die Zulassung in den USA im November 2010, in
Singapur im Februar 2011, in Europa im März 2011 und in Japan im
April 2011. In den USA, Skandinavien und Japan ist Eribulin bereits
erhältlich.
Eisai setzt seine wissenschaftliche Expertise für einen
bedeutenden Fortschritt in der onkologischen Forschung ein. Dieser
Einsatz stützt sich auf die Möglichkeit, globale Wirkstoffforschung
und präklinische Forschung zu betreiben sowie kleine Moleküle,
biologische Wirkstoffe und unterstützende Therapien für
unterschiedliche Indikationen in der Onkologie zu entwickeln. Als
Teil von Eisais Unternehmensphilosophie human health care (hhc) will
Eisai mit diesen Bestrebungen auch in Zukunft auf die Bedürfnisse von
Patienten, ihren Familien sowie Gesundheitsfachkräften eingehen und
ihnen eine verbesserte Gesundheitsversorgung bieten.
HINWEISE AN DIE REDAKTIONEN
Über Eribulin
Eribulin ist eine nicht taxanbasierte Chemotherapie, die die
Dynamik der Mikrotubuli hemmt und als vollsynthetisches Analogon zur
Klasse der Halichondrine unter den Antineoplastika gehört.
Halichondrine sind aus dem Meerschwamm Halichondria okadai isolierte
Naturprodukte.[5,6] Die Wirkung von Eribulin setzt an den Mikrotubuli
an, den wichtigsten Komponenten des Zytoskeletts der Zellen, die eine
Schlüsselrolle bei der Zellreplikation spielen. Eine Änderung der
Mikrotubulidynamik kann dazu führen, dass sich Zellen nicht mehr
teilen und sich stattdessen selbst zerstören.
Über die Studie 211
Die Studie 211 ist eine offene Phase-II-Studie mit einer
einzelnen Behandlungsgruppe zur Beurteilung der Wirksamkeit und
Sicherheit von Eribulin bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem
oder metastasierendem Brustkrebs, die zuvor mit Anthrazyklin, Taxan
und Capacitabin therapiert wurden, jedoch nicht auf diese
Chemotherapie ansprachen, was sich durch eine Weiterentwicklung des
Krebses nach oder innerhalb von sechs Monaten dieser Therapie
manifestierte. Von den 299 Patienten, die an dieser Studie
teilnahmen, wurden 291 mit Eribulin behandelt. 296 Patienten
erfüllten die Einschlusskriterien. Die unabhängige Untersuchung der
Ansprechrate (ORR) lag bei 9,3 %. Bei fast der Hälfte der Patienten
(46,5 %) blieb die Erkrankung nach der Behandlung mit Eribulin
stabil. Die durchschnittliche Ansprechzeit betrug 4,1 Monate. Das
durchschnittliche progressionsfreie Überleben (PFS) lag bei 2,6
Monaten und das durchschnittliche Gesamtüberleben (OS) bei 10,4
Monaten. Die PFS- und OS-Raten nach sechs Monaten lagen bei 15,6 %,
respektive bei 72,3 %[7].
Die Sicherheitsanalyse umfasste alle 291 Patienten, die mit
Eribulin behandelt wurden. Die häufigsten berichteten Nebenwirkungen
von Grad 3 oder Grad 4 waren Neutropenie 54 %, Neutropenie in
Verbindung mit Fieber 5,5 %, Leukopenie 14 % sowie Schwäche/Müdigkeit
(10 %; keine Grad 4 Nebenwirkungen). Bei 6,9 % der Patienten wurde
eine periphere Neuropathie Grad 3 festgestellt. Keine peripheren
Neuropathien von Grad 4 wurden berichtet[7].
Über die EMBRACE-Studie
EMBRACE war eine offene, randomisierte Multicenterstudie an 762
Frauen mit MBC, die zuvor bereits durch mindestens zwei und höchstens
fünf Chemotherapien behandelt wurden (greater than or equal to 2 bei
fortgeschrittener Erkrankung), darunter ein Anthrazyklin und ein
Taxan. Die Patienten müssen nach der letzten Chemotherapie refraktär
geblieben sein, was durch eine Krankheitsprogression nach oder
innerhalb von sechs Monaten nach der Therapie dokumentiert ist. Ziel
der Studie war es, das Gesamtüberleben von mit Halaven behandelten
Patienten gegenüber einem TPC-Arm zu vergleichen. EMBRACE spiegelt
eine reale klinische Situation wieder, in der Krebspatienten mit
einer Vielzahl verschiedener Wirkstoffe behandelt werden. Primärer
Endpunkt war das Gesamtüberleben (OS). Zu den sekundären Endpunkten
zählten die objektive Ansprechrate, das progressionsfreie Überleben,
Sicherheit und Ansprechdauer.[4]
Über metastasierten Brustkrebs
Weltweit wird jährlich bei über einer Million Frauen Brustkrebs
festgestellt, davon 421.000 Frauen in Europa.[8,9] Ca. 30 Prozent der
Frauen, die anfänglich mit Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert
wurden, entwickeln später rezidivierende oder metastasierte
Krankheitsformen.[10] Während ungefähr 9 von 10 Frauen mit Brustkrebs
im Frühstadium länger als fünf Jahre überleben, fällt die
Überlebensrate bei Frauen, die mit MBC diagnostiziert wurden, auf 1
von 10.[11] Die meisten MBC-Patienten haben eine begrenzte
Überlebenszeit von ca. 18-24 Monaten.[12]
Eisai in der Onkologie
Eisai widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Produktion
innovativer Krebstherapien, die sich positiv auf die
Krankheitsentwicklung der Patienten sowie auf das Leben der Patienten
und ihrer Familien auswirken. Dieses Engagement für den Menschen ist
Teil von Eisais Unternehmensphilosophie Human Health Care (HHC). Sie
hat zum Ziel, besser auf die Bedürfnisse von Patienten und ihren
Familien einzugehen und ihre Lebensqualität durch eine optimale
Gesundheitsversorgung zu verbessern. Unsere wissenschaftliche
Fachkompetenz hilft uns, dem Ziel sinnvoller Fortschritte in der
Krebsforschung stets näher zu kommen. Dabei stützen wir uns auf die
Fähigkeit, weltweit Forschungsarbeiten und präklinische Forschung
durchführen und kleine Moleküle, therapeutische Impfstoffe sowie
biologische Wirkstoffe und unterstützende Therapien für
unterschiedliche Indikationen der Krebstherapie entwickeln zu können.
Eisai Europe Ltd.
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Eisai richten
sich auf drei Schlüsselbereiche:
- Integrative Neurowissenschaften, darunter: Alzheimerkrankheit,
Multiple Sklerose, neuropathische Schmerzen, Epilepsie, Depressionen
- Integrative Onkologie, darunter: Krebstherapien; Impfstoffe,
Tumorregression, Tumorsuppression, Antikörper und unterstützende
Krebstherapien; Schmerzlinderung, Übelkeit
- Gefäss-/Immunreaktion, darunter: akutes Koronarsyndrom,
Atherothrombose , schwere Sepsis, rheumatoide Arthritis, Psoriasis,
Morbus Crohn
- In Europa unterhält Eisai Vertriebs- und Marketingaktivitäten
in über 20 Märkten.
Eisai
Die Eisai ist ein forschungsorientiertes Gesundheitsunternehmen,
das an der Unternehmensphilosophie Human Health Care (HHC)
ausgerichtet ist und seine Produkte weltweit erforscht, entwickelt
und vermarktet. Über sein globales Netz aus Forschungseinrichtungen,
Produktionsstandorten und Vertriebsniederlassungen nimmt Eisai aktiv
an allen Aspekten des globalen Gesundheitssystems teil. Weltweit
beschäftigt Eisai ca. 11.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:
http://www.eisai.co.jp.
* Eribulin-Mesylat ist indiziert für die Behandlung von Patienten
mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, der nach
Behandlung mit einem Anthrazyklin, einem Taxan sowie mit Capecitabin
weiter fortgeschritten war. ---------------------------------
[1] Zulassungsschreiben von Swissmedic vom 13. Mai 2011
[2] Quellen: GLOBOCAN 2008, Cancer Incidence and Mortality
Worldwide: IARC CancerBase No. 10 [Internet]
[3]
http://globocan.iarc.fr/factsheets/populations/factsheet.asp?uno=756
[4] Cortes J, O'Shaughnessy J, Loesch D, et al. A Phase III
open-label randomized study (EMBRACE) or eribulin monotherapy versus
treatment of physician's choice in patients with metastatic breast
cancer. The Lancet. 2011; 377: 914 -923
[5] Kuznetsov G, Towle MJ, Cheng H, et al: Induction of
morphological and biochemical apoptosis following prolonged mitotic
blockage by halichondrin B macrocyclic ketone analog E7389. Cancer
Res 2004; 64: 5760-5766
[6] Towle MJ, et al. In Vitro and In Vivo Anticancer Activities
of Synthetic Macrocyclic Ketone Analogues of Halichondrin B. Cancer
Res 2001; 61: 1013-1021
[7] Cortes et al. Phase II Study of the Halichondrin B Analog
Eribulin Mesylate in Patients With Locally Advanced or Metastatic
Breast Cancer Previously Treated With an Anthracycline, a Taxane, and
Capecitabine. Jour Clin Oncol, September 1, 2010 vol. 28 no. 25
3922-3928.
[8] Coughlin, S. Breast cancer as a global health concern. Cancer
Epidemiology, October 2009; 33: 315-18.
[9] Ferlay J, Parkin DM, Steliarova-Foucher E. Estimates of
cancer incidence and mortality in Europe in 2008. Eur J Cancer.2010:
46(4):765-781
[10] O'Shaughnessy J. Extending survival with chemotherapy in
metastatic breast cancer. Oncologist. 2005;10 Suppl 3:20-29
[11] Cancer Research UK, Breast Cancer Statistics - Key Facts
[updated April 2010]. Available from: http://info.cancerresearchuk.or
g/cancerstats/types/breast/index.htm?script=true (accessed
(04/08/10)
[12] Fernandez Y, Cueva J, Palomo AG, et al. Novel therapeutic
approaches to the treatment of metastatic breast cancer. Cancer Treat
Rev.2010:36(1):33-42
(Aufgrund der Länge dieser URL kann es notwendig sein, diesen
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entfernen Sie dies bitte zuvor.)
Originaltext: Eisai Co. Ltd.
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100012125
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Medienanfragen: Eisai Europe Ltd, Cressida Robson,+44-7908-314-155,
Cressida_Robson@eisai.net
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