Die wichtigsten
osteuropäischen Aktienindizes haben sich am Dienstag zumindest
stabilisiert. An den Börsen in Polen und Ungarn gab es eine
kräftigere Erholung, während in der Prager PX
An der Warschauer Börse gewann der Leitindex WIG-20 0,94 Prozent
auf 2.895,87 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index
Angesichts der dünnen Nachrichtenlage gerieten insbesondere
Analystenkommentare verstärkt in den Fokus der Anleger. So
profitierten die im WIG-20 schwer gewichteten Bankenwerte von einer
Hochstufung des polnischen Bankensektors durch die Investmentbank
Wood & Co. Die Experten hoben den Sektor von "Underweight" auf
"Neutral" und begründeten ihre Entscheidung damit, dass die
erwarteten Ergebnisrückgänge der polnischen Banken bereits
eingepreist sind. PKO legten 1,45 Prozent auf 43,95 Zloty zu und BRE
gewannen 1,62 Prozent auf 345,00 Zloty. Pekao
Mit deutlichen Abschlägen mussten sich hingegen die Aktien des Finanzdienstleisters Getin aus dem Handel verabschieden. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank haben die Anlageempfehlung der Papiere von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Getin rutschten mit einem Minus von 2,19 Prozent auf 13,39 Zloty an das Ende des WIG-20.
Der Budapester Leitindex Bux
Trotz einer positiven Äußerung der Ungarischen Bankenvereinigung
(Hungarian Banking Association), die für 2011 eine deutliche
Gewinnsteigerung im ungarischen Bankensektor prognostiziert,
schlossen die Bankentitel wenig bewegt. Während OTP Bank
Dagegen verzeichnete der Leitindex PX in Prag bei dünner Nachrichtenlage ein leichtes Minus von 0,05 Prozent auf 1.224,90 Punkte. Bester Wert im PX waren Telefonica mit einem Kursaufschlag von 0,72 Prozent auf 422,00 Kronen, gefolgt von Papieren der Vienna Insurance Group mit plus 0,43 Prozent auf 944,00 Kronen. Bei den Bankenwerten zeigte sich zu Handelsschluss ein uneinheitliches Bild. Während Komercni Banka mit einem Gewinn von 0,12 Prozent bei 4.080,00 Kronen schlossen, beendeten Erste Group den Handel mit einem leichten Minus von 0,35 Prozent auf 834,20 Kronen.
Entgegen dem europäischen Branchentrend gaben die Titel des
größten tschechischen Versorgers Ceske Energeticke Zavody (CEZ)
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