Zürich (ots) - Die Währungskrise geht auch an Galenica nicht
spurlos vorbei. Zwar konzentriert sich die Berner Firma im
traditionellen Apothekengeschäft nach wie vor auf die Schweiz und
leidet daher kaum unter dem starken Franken. In der international
ausgerichteten Wachstumssparte Pharma kämpft sie dafür derzeit mit
umso schärferem Gegenwind. «Wenn man zwei Drittel seines Gewinns in
Euro und Dollar erzielt, trifft das einen natürlich schon», bestätigt
Galenica-Präsident Etienne Jornod im Interview mit der
«Handelszeitung».
Entlassungen sind deshalb auch für Galenica kein Tabu mehr. Auch
wenn Jornod solche «nur im absoluten Notfall» vornehmen will, prüft
die Unternehmensspitze derzeit, welche Massnahmen ergriffen werden
müssen. «Ob unsere Angestellten wegen des Wechselkurses etwa länger
arbeiten müssen oder den Lohn in Euro erhalten», so der Firmenchef.
Der starke Franken hat für Galenica allerdings auch positive
Seiten: Firmenkäufe im Ausland werden billiger. Der
Eisenpräparate-Hersteller schaut sich derzeit intensiv in Europa nach
Verkaufsorganisationen um, die neben ihren eigenen, guten Produkten
auch Galenica-Produkte vertreiben können. «Wir scannen potenzielle
Firmen systematisch», sagt Verwaltungsratspräsident Jornod. «Dort
liegt derzeit unsere Hauptpriorität.»
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
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Weitere Auskunft erhalten Sie unter der Nummer 043 444 59 00.
spurlos vorbei. Zwar konzentriert sich die Berner Firma im
traditionellen Apothekengeschäft nach wie vor auf die Schweiz und
leidet daher kaum unter dem starken Franken. In der international
ausgerichteten Wachstumssparte Pharma kämpft sie dafür derzeit mit
umso schärferem Gegenwind. «Wenn man zwei Drittel seines Gewinns in
Euro und Dollar erzielt, trifft das einen natürlich schon», bestätigt
Galenica-Präsident Etienne Jornod im Interview mit der
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Entlassungen sind deshalb auch für Galenica kein Tabu mehr. Auch
wenn Jornod solche «nur im absoluten Notfall» vornehmen will, prüft
die Unternehmensspitze derzeit, welche Massnahmen ergriffen werden
müssen. «Ob unsere Angestellten wegen des Wechselkurses etwa länger
arbeiten müssen oder den Lohn in Euro erhalten», so der Firmenchef.
Der starke Franken hat für Galenica allerdings auch positive
Seiten: Firmenkäufe im Ausland werden billiger. Der
Eisenpräparate-Hersteller schaut sich derzeit intensiv in Europa nach
Verkaufsorganisationen um, die neben ihren eigenen, guten Produkten
auch Galenica-Produkte vertreiben können. «Wir scannen potenzielle
Firmen systematisch», sagt Verwaltungsratspräsident Jornod. «Dort
liegt derzeit unsere Hauptpriorität.»
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