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Aktien Hongkong brechen ein - Eurozone-Schuldenkrise belastet

HONGKONG (Dow Jones)--Die erneute Verschärfung der Schuldenkrise in der Eurozone und die Sorgen über einen möglichen Zahlungsausfall Griechenlands haben die Börse in Hongkong am Montag auf ein 15-Monatstief gedrückt. Für zusätzliche Verunsicherung hätten Spekulationen über eine Abstufung des Kredit-Ratings von französischen Banken gesorgt, hieß es. Der HSI brach bei niedrigem Handelsvolumen um 4,2% auf 19.031 Punkte ein. Die Börse in Schanghai war am Berichtstag feiertagsbedingt geschlossen.

Die schwergewichteten HSBC verloren 5,5% auf 61,35 HKD und schlossen damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren. "Dass die HSBC zuletzt Stellenstreichungen angekündigt hat, deutet darauf hin, dass das operative Umfeld schlechter ist, als gedacht. Daneben lastet die Unfähigkeit der Europäischen Union zur Eindämmung der Schuldenkrise auf dem Titel", so ein Analyst von Convoy International Services.

Immobilienwerte litten unterdessen unter einer enttäuschenden Umsatzentwicklung. China Overseas Land sanken um 7,5% auf 14,30 HKD, nachdem das Unternehmen für August einen Umsatzrückgang um mehr als 11% im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen hatte. Im Sog fielen die Papiere des Wettbewerbers Rival China Resources Land um 5,3% auf 11,06 HKD.

DJG/DJN/kko 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 12, 2011 05:06 ET (09:06 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
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