EMFIS.COM - Hongkong 19.09.2011 (www.emfis.de) Die asiatischen Börsen gerieten heute erneut deutlich unter Druck.
Der Hauptgrund dafür war wieder einmal die Griechenland-Problematik, für die sich weiterhin keinerlei Lösung abzeichnete. Dies bewog zahlreiche Marktteilnehmer, die kurzfristige Erholung vom Ende der vergangenen Woche zu nutzen, um massiv zyklische Titel abzuladen.
In Japan fand heute feiertagsbedingt kein Handel statt. Der japanische Yen allerdings wurde wieder einmal seinem Ruf als vermeintlich sicherer Hafen gerecht, und zog vor allem gegenüber dem Euro deutlich an. Daneben konnten sich asienweit vor allem einige Versorger-Aktien, die von fallenden Preisen für fossile Brennstoffe profitieren sollten, halbwegs behaupten.
Massive Abschläge bei Esprit und China Coal
In Hongkong rutschte heute der Hang Seng Index um 2,8 Prozent auf 18.918 Zähler ab, und fiel damit auch wieder unter die Marke von 19.000 Punkten. Dabei brach etwa die Aktie von China Coal Energy nach einem Grubenunglück um 16,8 Prozent ein, bevor der Wert schließlich vom Handel ausgesetzt wurde. Unter den übrigen Rohstofftiteln gingen PetroChina um 3,2 Prozent und Yanzhou Coal Mining um 3,8 Prozent nach unten; Aluminum Corp. of China verbilligten sich um weitere 2,9 Prozent. Im Exportsegment brachen Esprit Holdings nach dem schlechten Zahlenwerk der vergangenen Woche um weitere 19,8 Prozent ein, und haben sich damit innerhalb weniger Tage im Wert annähernd halbiert. Das Papier des Textilgroßhändlers Li & Fung knickte um 8,4 Prozent ein.
Gekauft wurde in Hongkong unter anderem die Aktie des Versorgers Hong Kong & China Gas, die sich um 0,3 Prozent verteuerte. Daneben stiegen Tsingtao Brewery um 0,4 Prozent, obwohl Nomura zuvor ihr Kursziel für den Wert herabgesetzt hatten. Die Aktie des Ölkonzerns Sinopec, der als Profiteur fallender Rohölpreise gilt, schloss unverändert bei 7,55 HK$.
China fällt auf 14-Monats-Tief
In China fiel der Shanghai Composite Index um 1,8 Prozent auf 2438 Punkte, und landete damit auf dem niedrigsten Niveau seit 14 Monaten. Die Marktteilnehmer befürchteten hier insbesondere neue Drosselungsmaßnahmen für den Immobiliensektor. Daneben wurden auch in Shanghai vor allem Rohstoff- und Exporttitel verkauft.
In Taiwan gab der TAIEX heute 1,3 Prozent auf 7481 Punkte ab. In Korea verlor der Kospi 1,0 Prozent auf 1820 Zähler. Indiens Sensex gab bisher 1,1 Prozent auf 16.742 Stellen ab; der SET in Thailand lag zuletzt 1,2 Prozent im Minus bei 1021 Zählern.
Der Hauptgrund dafür war wieder einmal die Griechenland-Problematik, für die sich weiterhin keinerlei Lösung abzeichnete. Dies bewog zahlreiche Marktteilnehmer, die kurzfristige Erholung vom Ende der vergangenen Woche zu nutzen, um massiv zyklische Titel abzuladen.
In Japan fand heute feiertagsbedingt kein Handel statt. Der japanische Yen allerdings wurde wieder einmal seinem Ruf als vermeintlich sicherer Hafen gerecht, und zog vor allem gegenüber dem Euro deutlich an. Daneben konnten sich asienweit vor allem einige Versorger-Aktien, die von fallenden Preisen für fossile Brennstoffe profitieren sollten, halbwegs behaupten.
Massive Abschläge bei Esprit und China Coal
In Hongkong rutschte heute der Hang Seng Index um 2,8 Prozent auf 18.918 Zähler ab, und fiel damit auch wieder unter die Marke von 19.000 Punkten. Dabei brach etwa die Aktie von China Coal Energy nach einem Grubenunglück um 16,8 Prozent ein, bevor der Wert schließlich vom Handel ausgesetzt wurde. Unter den übrigen Rohstofftiteln gingen PetroChina um 3,2 Prozent und Yanzhou Coal Mining um 3,8 Prozent nach unten; Aluminum Corp. of China verbilligten sich um weitere 2,9 Prozent. Im Exportsegment brachen Esprit Holdings nach dem schlechten Zahlenwerk der vergangenen Woche um weitere 19,8 Prozent ein, und haben sich damit innerhalb weniger Tage im Wert annähernd halbiert. Das Papier des Textilgroßhändlers Li & Fung knickte um 8,4 Prozent ein.
Gekauft wurde in Hongkong unter anderem die Aktie des Versorgers Hong Kong & China Gas, die sich um 0,3 Prozent verteuerte. Daneben stiegen Tsingtao Brewery um 0,4 Prozent, obwohl Nomura zuvor ihr Kursziel für den Wert herabgesetzt hatten. Die Aktie des Ölkonzerns Sinopec, der als Profiteur fallender Rohölpreise gilt, schloss unverändert bei 7,55 HK$.
China fällt auf 14-Monats-Tief
In China fiel der Shanghai Composite Index um 1,8 Prozent auf 2438 Punkte, und landete damit auf dem niedrigsten Niveau seit 14 Monaten. Die Marktteilnehmer befürchteten hier insbesondere neue Drosselungsmaßnahmen für den Immobiliensektor. Daneben wurden auch in Shanghai vor allem Rohstoff- und Exporttitel verkauft.
In Taiwan gab der TAIEX heute 1,3 Prozent auf 7481 Punkte ab. In Korea verlor der Kospi 1,0 Prozent auf 1820 Zähler. Indiens Sensex gab bisher 1,1 Prozent auf 16.742 Stellen ab; der SET in Thailand lag zuletzt 1,2 Prozent im Minus bei 1021 Zählern.
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