EMFIS.COM - Hongkong 23.09.2011 (www.emfis.de) Asiens Leitindizes fielen heute den dritten Tag in Folge. Dass der IWF seine globale Wachstumsprognose gesenkt hat und auch die US-Fed die wirtschaftliche Entwicklung der USA als kritisch einstuft, hat den Anlegern gründlich die Stimmung verdorben.Aus Furcht vor einer globalen Rezession tendierten die Marktteilnehmer dazu, riskantere Werte abzustoßen. Die größten Verluste fielen in Südkorea an. Die Börse Tokio war wegen eines Feiertages geschlossen.
Hongkong: Schlechteste Handelswoche seit 2008Der Hang Seng Index gab 1,4 Prozent ab und schloss auf 17.669 Punkte. Obwohl sich der Leitindex im Tagesverlauf aufgrund von Gewinnen bei Titeln aus dem Energiesektor ein wenig zulegen konnte, ist die nun abgelaufene Handelswoche unterm Strich die schlechteste seit Oktober 2008. Der Kurs des Stahlproduzenten Citic Pacific korrigierte 5,7 Prozent. Auch Kupferproduzent Jiangxi Copper verzeichnete ein Minus von 2,0 Prozent. Weitere Verlierer waren Swire Pacific (- 6,4 Prozent), Ping An Insurance (- 6,3 Prozent), Aluminum Corp of China (- 5,6 Prozent), Esprit (- 4,6 Prozent) und Li & Fung (- 3,5 Prozent). Zu den seltenen Gewinnern gehörten unter anderem China Resources Power (+ 6,8 Prozent), Belle International (+ 5,6 Prozent), Hutchison Whampoa (+ 3,7 Prozent), Sinopec und Cathay Pacific (jeweils + 2,1 Prozent).
Bären regieren Asiens BörsenSüdkoreas Kospi korrigierte 5,7 Prozent auf 1.697 Zähler. Taiwans TAIEX fiel um 3,5 Prozent auf 7.046 Stellen, während der thailändische SET um 3,3 Prozent auf 957 Punkte zurückging. Der chinesische Shanghai Composite kam auf ein Minus von 0,4 Prozent und schloss auf 2.433 Stellen.
In Indien liegt der Sensex derzeit 1,3 Prozent im Minus auf 16.148 Zähler.
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