"Ich glaube eher an positive Zahlen bei der Commerzbank. Sie ist nicht so anhängig vom Investmentbanking wie die Deutsche Bank. Die Probleme rund um die Schuldenkrise sind bereits eingepreist, deshalb wird hier keine negative Bilanz drohen". Andreas Wolf, Chefredakteur des DAX-Bulletin, spricht im DAF-Interview über die Commerzbank und die weitere DAX-Entwicklung.
Die erneut aufgekochten Sorgen um Griechenland haben am deutschen Aktienmarkt am Dienstag für einen Kurseinbruch zum Handelsauftakt gesorgt. Der Dax sackte in den ersten Minuten um 3,39 Prozent auf 5.932,91 Punkte ab und schloss damit nahtlos an den mit minus 3,23 Prozent bereits sehr schwachen Wochenauftakt an. Der MDax fiel um 2,99 Prozent auf 8.804,58 Punkte und der TecDax gab 3,08 Prozent ab auf 683,92 Punkte. Am Markt verwiesen Experten unisono auf die jüngsten Nachrichten aus Athen: Dort hat der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou ein Referendum zu den neuen Hilfszusagen der internationalen Geldgeber angekündigt. Papandreou will sich zudem einer Vertrauensabstimmung im Parlament stellen. "Das ist eine neue Posse im Schuldendebakel rund um Griechenland. Sie wird aber bald Aufklärung finden. Der DAX dürfte bis Jahresende höher notieren", so Wolf gegenüber dem DAF.
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Die erneut aufgekochten Sorgen um Griechenland haben am deutschen Aktienmarkt am Dienstag für einen Kurseinbruch zum Handelsauftakt gesorgt. Der Dax sackte in den ersten Minuten um 3,39 Prozent auf 5.932,91 Punkte ab und schloss damit nahtlos an den mit minus 3,23 Prozent bereits sehr schwachen Wochenauftakt an. Der MDax fiel um 2,99 Prozent auf 8.804,58 Punkte und der TecDax gab 3,08 Prozent ab auf 683,92 Punkte. Am Markt verwiesen Experten unisono auf die jüngsten Nachrichten aus Athen: Dort hat der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou ein Referendum zu den neuen Hilfszusagen der internationalen Geldgeber angekündigt. Papandreou will sich zudem einer Vertrauensabstimmung im Parlament stellen. "Das ist eine neue Posse im Schuldendebakel rund um Griechenland. Sie wird aber bald Aufklärung finden. Der DAX dürfte bis Jahresende höher notieren", so Wolf gegenüber dem DAF.
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