"Die Risikoaufschläge auf Staatsanleihen aus Italien, aus Spanien, aus Frankreich, aus Belgien mittlerweile, steigen deutlich an. Die EZB muss eingreifen, muss Anliehen kaufen und damit sind wir im gleichen Schlamassel wieder drin", so Roland Klaus. Besonders kritisch sieht es derzeit auch für Frankreich und Italien aus. Im kommenden Jahr müssen beide Länder jeweils mehr als 500 Milliarden Euro refinanzieren - sprich an den Finanzmärkten aufnehmen. "Wie das im besonderen Fall Italien bei den jetzigen Zinssätzen gehen soll, kann derzeit keiner beantworten", so Klaus. "Vieles deutet darauf hin, dass wir hier die Europäische Zentralbank stärker in die Pflicht nehmen müssen, als das vor kurzem noch gedacht war." Damit würde man hier in Richtung eines "quantitative easing" nach US-Vorbild gehen.
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