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Dow Jones News
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Wall Street mit Sorgen um Eurozone-Schuldenkrise schwächer

NEW YORK (Dow Jones)--Die Kurse an Wall Street hängen auch am Freitag an den Schlagzeilen aus Europa und zeigen sich bis zum Mittag mit einer schwächeren Tendenz. Die insgesamt positiv interpretierten Daten zum US-Arbeitsmarkt treten dagegen in den Hintergrund. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fällt bis 18.20 Uhr MEZ um 0,9% oder 110 auf 11.935 Punkte. Der S&P-500 verliert 0,9% oder 11 auf 1.251 Punkte, und der Nasdaq Composite gibt um 0,5% oder 13 auf 2.685 Punkte nach.

Ein Teilnehmer verweist auf die negative Nachrichtenlage aus Europa. Der G-20-Gipfel habe keine Lösung für die Schuldenkrise der Eurozone geliefert und Italien erhalte bei seinen Spar- und Reformbemühungen die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Auch werde mit Spannung auf den weiteren Verlauf des griechischen Dramas mit der am späten Abend anstehenden Vertrauensabstimmung geblickt. "Alles was eine größere Unsicherheit schafft belastet derzeit den Markt", heißt es von einem Händler.

Der US-Arbeitsmarktbericht vermeldete einen Stellenzuwachs von 80.000 und blieb damit leicht unter der Prognose der Volkswirte von 100.000. Allerdings sank die Arbeitslosenquote auf 9,0% von zuvor 9,1% und der Stellenzuwachs für September wurde kräftig nach oben revidiert. Die Daten seien auch für die US-Notenbank von Bedeutung und verschafften ihr "ein wenig Luft", wie ein Analyst anmerkt.

Erneut führen die Finanzwerte Liste der Verliere an. So fallen Bank of America um 4,9% auf 6,57 USD und J.P. Morgan reduzieren such um 2,5% auf 33,53 USD. Alle Werte m DJIA verzeichnen Abgaben.

Starbucks steigen gegen den Trend um 6,9% auf 44,28 USD. Der Konzern hat den Gewinn im vierten Quartal dank einer positiven Entwicklung in den USA und Wachstum im Ausland um 29% erhöht, der Umsatz stieg um 7%. Darüber hinaus soll die Dividende für das Quartal um 31% auf 0,17 USD steigen. Auch der Gewinnausblick für das neue Geschäftsjahr lag am oberen Rand der Markterwartungen.

AIG fallen um 4,7% auf 23,48 USD. Der krisengeschüttelte Versicherer entpuppt sich immer mehr "als Fass ohne Boden", heißt es. Im dritten Quartal weitete das Unternehmen den Verlust um 63% auf 4,1 Mrd USD aus. Operativ betrug der Fehlbetrag noch 3 Mrd USD oder 1,60 USD je Aktie, Analysten hatten lediglich 0,63 USD befürchtet. Die volatilen Märkte, Abschreibungen auf das Flugzeug-Leasinggeschäft und eine rückläufige Gewinnentwicklung im Kerngeschäft wurden als Gründe genannt.

Ein erfolgreiches Börsendebüt verzeichnet das Schnäppchenportal Groupon. Das Unternehmen bringt 35 Mio Aktien zum Preis von 20 USD unter die Anleger. Der Ausgabepreis lag damit über der erwarteten Spanne von 16 bis 18 USD. Zudem wurden mehr Anteilsscheine als von den Analysten erwartet platziert. Die Aktie notiert aktuell bei 28,75 USD, ein Aufschlag von 43,8%.

DJG/DJN/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2011 13:24 ET (17:24 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
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