Die osteuropäischen Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während die Aktienmärkte in Ungarn und Tschechien der Vorgabe aus Westeuropa folgten und nachgaben, legte die Börse in Polen nach einem verlängerten Wochenende zu. Der Wechsel an der Regierungsspitze in Italien konnte zum Wochenstart nicht nachhaltig Auftrieb geben, zumal sich die Situation am Anleihemarkt in Europa weiter verschärfte. Im Handelsverlauf rückten daher zunehmend Rezessionssorgen in den Blick, die vor allem die Finanzwerte belasteten.
In Budapest büßte der Bux
Im schwachen Umfeld sanken auch die Papiere von PannErgy um 0,46 Prozent, obwohl der Spezialist für geothermale Energiegewinnung Nachrichtenmeldungen zufolge fast 70.000 eigenen Aktien zu einem Wert von insgesamt 42,2 Mio. Forint zurückgekauft haben soll.
In Prag gab der Leitindex PX
Die Papiere des Zigarettenherstellers Philip Morris legten um 0,78 Prozent auf 11.520,00 Kronen zu. Das Unternehmen hatte am Freitag nach Börsenschluss für die ersten neun Monate einen fast dreiprozentigen Umsatzanstieg gemeldet.
In Warschau legte der Leitindex WIG-20 nach einem verlängerten
Wochenende um 1,13 Prozent auf 2.314,35 Punkte zu. Der breiter
gefasste Wig-Index
Entgegen dem europäischen Branchentrend konnten sich die
Warschauer Finanztitel überwiegend fester präsentieren. So legten
etwa BRE Bank um 2,71 Prozent auf 265,00 Zloty zu und Bank Handlowy
stiegen um 2,63 Prozent auf 68,30 Zloty. Bank Pekao
Klare Gewinne verbuchten auch die Papiere des Bergbaukonzerns
KGHM Polska Miedz
AXC0294 2011-11-14/18:31
