Monatelang hat die spanische Bauholding ACS um die Mehrheit an Deutschlands größtem Baukonzern gerungen - und am Ende ihr Ziel erreicht. Die Spanier sind mit mehr als 50 Prozent größter Einzelaktionär bei Hochtief. Den jüngsten Kursrutsch bei der Aktie des im MDAX notierten Unternehmens wollen die Spanier offensichtlich zu Zukäufen nutzen.
"Wahrscheinlich wird es Ende dieses oder Anfang des kommenden Jahres eine Erhöhung unserer Hochtief-Anteile geben", sagte ACS-Generaldirektor Angel García Altozano der Nachrichtenagentur Europa Press. "Wir stehen dabei weder unter Zeitdruck noch unter sonstigen Zwängen." Gut möglich also, dass die niedrigen Kurse nach dem Kursrutsch der vergangenen Tage von ACS genutzt werden.
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