Der Dienstagmorgen begann erst einmal mit der Nachricht, dass American Airlines vor der Pleite steht. Der Mutterkonzern AMR der drittgrößten Fluggesellschaft der USA hatte zuvor vor einem New Yorker Gericht Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts beantragt. Die Aktie von AMR verlor dann am Tagesende auch 84 Prozent. Pleite hört sich zwar nicht gut an, aber für die Kunden ändert sich mit diesem Schritt gar nichts. Nur die Airline ist vor Forderungen der Geldgeber geschützt. Einen neuen Chef stellte das Unternehmen auch gleich vor: "Es ist notwendig und richtig, dass wir diesen Schritt gehen", sagte der neue Konzern-Chef Horton. Was aus Milliarden-Deals für neue Flugzeuge mitBoeing und Airbus wird, ist aber noch unklar. Dringend gebrauchen könnte American Airlines neue Flieger. Die Flotte ist alt und verbraucht zuviel Kerosin.
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