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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Chinas industrieller Sektor könnte im November erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder geschrumpft sein. Der offizielle Einkaufsmanagerindex des verarbeitendes Gewerbes fiel auf 49,0 Punkte von 50,4 im Oktober. Der Index lag damit zum ersten Mal seit Februar 2009 unter 50 Punkten. Volkswirte hatten einen Stand von 49,7 prognostiziert. Damit deuten beide Industrie-Einkaufsmanagerindizes eine Schrumpfung der Wirtschaftstätigkeit an. Der von HSBC ermittelte Index fiel in zweiter Veröffentlichung auf 47,7 von 51,0 im Vormonat. Ein Volkswirt sagte, der Zentralbank sei die Indexentwicklung sicherlich bekannt gewesen, als sie am Mittwoch die Entscheidung zur Senkung der Mindesterservesätze getroffen habe.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
        PROGNOSE: -3.000 auf 390.000 
        zuvor:    +2.000 auf 393.000 
 
  16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe November 
        PROGNOSE: 52,0 Punkte 
        zuvor:    50,8 Punkte 
 
  16:00 Bauausgaben Oktober 
        PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
        zuvor:    +0,2% gg Vm 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

GELDPOLITIK BRASILIEN

Die Notenbank hat den Leitzins SELIC auf 11,00% von 11,50% gesenkt.

KONJUNKTUR AUSTRALIEN

Der Einzelhandelsumsatz ist im Oktober saisonbereinigt um 0,2% gestiegen. Erwartet worden war ein Anstieg um 0,4%.

KONJUNKTUR USA

Die US-Notenbank hat im Rahmen ihres jüngsten landesweiten Konjunkturberichts erneut ein vorsichtig positives Bild gezeichnet. Wie aus dem "Beige Book" hervorgeht, wuchs die US-Wirtschaft im Oktober und Anfang November in den meisten Sektoren leicht, trotz anhaltender Einstellungshindernisse am Arbeitsmarkt. Die meisten Distrikte beschrieben das konjunkturelle Wachstum als langsam oder moderat.

AT & T

Für den Fall, dass die geplante Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T scheitert, haben AT & T und die Deutsche Telekom offenbar noch einen Plan in der Hinterhand. Wie mit den Vorgängen vertraute Personen berichten, haben beide Partner die Gründung eines Joint Ventures erwogen, in dem die Mobilfunkkapazitäten beider Anbieter gebündelt werden.

HEWLETT-PACKARD

Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsbewertung um gleich zwei Stufen heruntergenommen auf "BBB+" bei stabilem Ausblick. Als Begründung nannte die Agentur die inkonsistente Strategie des Konzerns und die hohe Fluktuation in Board und Management.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlement)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           100,62      100,36               0,3         0,26 
Brent/ICE           110,94      110,52               0,4         0,42 
 

Die gemeinsame Zins-Aktion der weltweit größten Notenbanken sorgte für einen Preissprung am Ölmarkt. Überraschend gestiegene US-Lagerbestandsdaten ließen die Notierungen jedoch von den Tageshochs zurückkommen. An der New Yorker Rohstoffbörse Nymex stieg der Januar-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 0,6% bzw 0,57 USD auf 100,36 USD. An der ICE verlor Brentöl unterdessen 0,3% bzw 0,30 USD auf 110,52 USD.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.743,68      1.749,40    -0,3%          -5,75 
Silber (Spot)         32,65         32,83    -0,6%          -0,18 
Platin (Spot)      1.552,25      1.559,10    -0,4%          -6,85 
Kupfer-Future          3,56          3,56    -0,1%          -0,00 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.40 Uhr)

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  +/- % (ggü 0.00 Uhr) 
EUR/USD    1,3455  +0,1% 
EUR/JPY  104,5260  +0,2% 
EUR/CHF    1,2296  +0,1% 
USD/JPY   77,6810  +0,1% 
USD/CHF    0,9139  -0,0% 
GBP/USD    1,5690  -0,1% 
EUR/GBP    0,8576  +0,2% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.243,50  -0,20% 
Nasdaq-Future        2.295,00      0% 
Nikkei-225           8.597,38  +1,93% 
Hang-Seng-Index     18.958,77  +5,39% 
Shanghai-Composite   2.398,58  +2,79% 
Kospi                1.916,18  +3,72% 
S&P/ASX 200          4.228,60  +2,64% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Sehr fest - Die Börse in Tokio hat sich am Donnerstag der weltweiten Euphorie über die weltweite geldpolitische Lockerung mit deutlich höheren Kursen angeschlossen. Die konzertierte Maßnahme der sechs wichtigsten Notenbanken zur Erhöhung der Dollar-Liquidität sowie die geldpolitische Lockerung in China vom Vortag und auch die solide ausgefallenen jüngsten US-Konjunkturdaten hätten für Kauflaune gesorgt, sagte ein Marktexperte von Daiwa Securities. Unter den Einzelwerten legten Zykliker wie Nippon Steel, Nippon Yusen oder Mitsui & Co. besonders stark zu.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Sehr fest - Der Aktienmarkt in China holt am Donnerstag die massiven Verluste vom Vortag komplett wieder auf. Nachdem am Vortag noch die Sorge vor einem schwach ausfallenden Einkaufsmanager-Index (PMI) sowie vor einer nur zaghaften geldpolitischen Lockerung für starke Verkäufe gesorgt hatten, erwischte die überraschende Senkung des Mindestreserveanforderungen der Banken nach Börsenschluss am Mittwoch viele Akteure auf dem falschen Fuß. Zur Stimmungsaufhellung trage auch die konzertierte Aktion der internationalen Notenbanken vom Vortag zur Erhöhung der Liquidität und Vermeidung einer Kredtiklemme bei, heißt es.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Hausse - Die Börse in Seoul hat die geldpolitischen Lockerungen quer über den Globus am Donnerstag mit einem Kursfeuerwerk gefeiert. Sowohl ausländische als auch inländische Akteure hätten den Index in die Nähe eines Dreiwochenhochs befördert, hieß es.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Die Kurse im nachbörslichen US-Handel haben sich am Mittwoch nach der Kursrally im regulären Handel beruhigt. Nach Bekanntgabe besser als erwartet ausgefallener Quartalszahlen ging es für den Kurs der Bekleidungskette Coldwater Creek auf bis 18.27 Uhr Ortszeit auf nasdaq.com um 5,4% auf 0,91 USD nach oben. Aeropostale gaben dagegen bis 18.52 Uhr um 1,7% nach auf 15,25 USD. Auch hier waren die Quartalszahlen knapp über den Erwartungen ausgefallen, wohingegen das Unternehmen mit seinem Ausblick die bisherigen Prognosen verfehlte.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien)     1,67   0,92 Mrd 
Gewinner            2.718   1.486 
Verlierer             401   1.554 
Unverändert            47     100 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.045,68       +4,2%        +490,05 
S&P-500                     1.246,96       +4,3%         +51,77 
Nasdaq-Composite            2.620,34       +4,2%        +104,83 
Nasdaq-100                  2.295,20       +3,8%         +83,81 
Nasdaq-100 After Hours      2.293,03 
 

Sehr fest - Ein ganzes Bündel geldpolitischer und konjunktureller Nachrichten hat den Aktien an Wall Street am Mittwoch zum größten Tagesgewinn seit Ende März verholfen. In einer konzentrierten Aktion haben die weltweit wichtigsten Notenbanken die Zinsen für so genannte Dollar-Swaps gesenkt, womit die Finanzierung in Dollar für internationale Bankinstitute erleichtert wird. Dazu gesellten sich eine geldpolitische Lockerung in China sowie eine Reihe positiver US-Konjunkturdaten. Vor allem die konjunktursensiblen Sektoren zogen an. Bankentitel stiegen um 6,9%, Industriewerte um 5,9%. Im Stahlsektor sprangen US Steel um 15,3%, Caterpillar um 8,1%. Unter den Bankenwerten verteuerten sich Morgan Stanley um 11,1% und J.P. Morgan um 8,4%.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  99-08/32     26/32     2,08% 
30-Jährige  101-02/32   2-8/32     3,07% 

Schwach - Neben der gemeinsamen Zins-Aktion der weltweit wichtigsten Zentralbanken, lastete gleich ein ganzer Schwung positiver US-Konjunkturdaten auf den Notierungen. Angesichts der starken Kursgewinne am Aktienmarkt hielten sich die Anleihen aber dennoch vergleichsweise gut, wie es im Handel hieß. "Die Blicke der Bond-Investoren sind auf die deutschen Anleiheauktionen und die hohen Renditen auf italienische Anleihen gerichtet und es herrscht die Ansicht, dass die heutige gemeinsame Aktion diese Punkte nicht adressiert hat", kommentierte ein Analyst von Morgan Stanley.

=== 
DJG/kko/gos 

(END) Dow Jones Newswires

December 01, 2011 01:41 ET (06:41 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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