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TAGESTHEMA
Nachdem S&P zu Beginn der Woche den Ausblick für 15 der 17 Staaten der Eurozone auf "Credit Watch" mit einer negativen Implikation gesenkt hat, stehen nun als Folge auch die Ausblicke von 17 Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) auf "CreditWatch Negative". Daher werde das "AAA"-Langfrist-Rating der EU ebenfalls auf "CreditWatch Negative" gesetzt, so die Ratingagentur. Daneben hat S&P auch für eine ganze Reihe von Banken aus der Eurozone den Ausblick mit einem negativen Ausblick versehen. Von dem Schritt betroffen sind unter anderem die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Deutsche Postbank, UniCredit SpA sowie Societe Generale.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
22:30 Texas Instruments Inc, Mid-Quarter Update 4Q
(23:00 Conference Call), Dallas
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: -7.000 auf 395.000
zuvor: +6.000 auf 402.000
16:00 Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober
Lagerbestände
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
KONJUNKTUR JAPAN
Die japanischen Maschinenbauaufträge sind im Oktober unerwartet um 6,9% gegenüber dem Vormonat gefallen. Analysten hatten im Mittel mit einem leichten Zuwachs um 0,1% gerechnet.
LEISTUNGSBILANZ JAPAN
Der Überschuss in der japanischen Leistungsbilanz ist im Oktober erneut gesunken. Der Überschuss fiel gegenüber dem Vorjahresmonat um 62,4% auf 562,4 Mrd JPY. Analysten hatten einen Leistungsbilanzüberschuss von 496,5 Mrd JPY erwartet.
KONJUNKTUR USA
Die ausstehenden Kredite von US-Verbrauchern haben sich im Oktober mit einem Plus von 7,65 Mrd USD auf 2,457 Bill USD stärker erhöht als erwartet. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs von 6,50 Mrd USD prognostiziert.
GELDPOLITIK NEUSEELAND
Die neuseeländische Zentralbank hat ihren Leitzins am Donnerstag wie erwartet unverändert bei 2,50% gelassen.
GELPOLITIK SÜDKOREA
Die südkoreanische Zentralbank hat den Leitzins unverändert bei 3,25% gelassen.
OBAMA/MERKEL
Vor dem EU-Gipfel zur Schuldenkrise in der Eurozone hat US-Präsident Obama mit Bundeskanzlerin Merkel telefoniert. Obama habe bei dem Gespräch am Mittwoch seine "Wertschätzung" für die Rettungsbemühungen Merkels und der anderen europäischen Staats- und Regierungschefs ausgedrückt, erklärte das Weiße Haus.
ROHSTOFFE
ÖL
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlement) Bewegung % Bewegung abs. WTI/Nymex 100,64 100,49 0,1 0,15 Brent/ICE 110,10 109,53 0,5 0,57
Ein unerwarteter Anstieg der wöchentlichen US-Lagerbestände hat den Ölpreis der WTI belastet und zwischenzeitlich sogar unter die Marke von 100 USD gedrückt. Weiter stand aber auch der am Freitag beginnende EU-Gipfel zur Schuldenkrise in der Eurozone im Fokus. An der New Yorker Rohstoffbörse fiel der nächstfällige Januar-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 0,8% bzw 0,79 USD auf 100,49 USD. An der ICE fiel der Januar-Kontrakt auf Brentöl um 1,2% bzw 1,28 USD auf 109,53 USD.
METALLE
DEVISEN zuletzt +/- % EUR/USD 1,3407 -0,1% EUR/JPY 104,1035 -0,1% EUR/CHF 1,2393 +0,0% USD/JPY 77,6550 +0,0% USD/CHF 0,9245 +0,1% GBP/USD 1,5707 -0,0% EUR/GBP 0,8536 -0,1%
MÄRKTE AKTUELL (7.45 Uhr)
DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)
DEVISEN zuletzt +/- % EUR/USD 1,3407 -0,1% EUR/JPY 104,1078 -0,1% EUR/CHF 1,2392 +0,0% USD/JPY 77,6550 +0,0% USD/CHF 0,9244 +0,1% GBP/USD 1,5706 -0,0% EUR/GBP 0,8536 -0,1%
INDIZES
INDEX Stand +/- % S&P-500-Future 1.263,00 -0,08% Nasdaq-Future 2.322,50 +0,04% Nikkei-225 8.664,58 -0,66% Hang-Seng-Index 19.061,36 -0,93% Shanghai-Composite 2.334,26 +0,07% Kospi 1.912,39 -0,37% S&P/ASX 200 4.280,70 -0,27%
AKTIEN TOKIO (Schluss)
Leichter - Viele Anleger hätten im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung im späteren Tagesverlauf und dem am abend startenden EU-Gipfel zur Schuldenkrise im Euroraum eine vorsichtige Haltung eingenommen, hieß es im Handel. Das Volumen sei dementsprechend niedrig gewesen.
AKTIEN CHINA (Verlauf)
Uneinheitlich - Schanghai holt frühe Verluste wieder auf und zeigt sich etwas fester. Händler sprechen von einer technischen Gegenreaktion. Die Stimmung sei angesichts der Sorgen über eine konjunkturelle Abschwächung aber weiterhin gedrückt, heißt es. Vor allem Stahlwerte sind gesucht. In Hongkong haben die meisten Anleger im Vorfeld der EZB-Ratssitzung und dem Start des EU-Gipfels am Berichtstag unterdessen eine vorsichtige Haltung eingenommen. Der Markt tendiert hier schwächer.
AKTIEN SEOUL (Schluss)
Etwas leichter - Im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung um dem am Berichtstag startenden EU-Gipfel hätten viele Anleger eine abwartende Haltung eingenommen, hieß es. Unter den meist gehandelten Werten gewannen Daewoo Engineering & Construction 2,5%. Technologiewerte zeigten sich uneinheitlich. Während Samsung Electronics um 0,8% zulegten, gaben LG Electronics um 1,3% nach.
RÜCKBLICK US-MÄRKTE
US-NACHBÖRSE
THQ brachen um 14% ein, nachdem der Videospieleverlag seine Umsatzprognose für das dritte Quartal um gut ein Viertel gegenüber dem bisherigen Ausblick zurückgenommen hatte. Pacific Sunware schossen unterdessen um 44% nach oben. Das auf Kleidung für Teenager und junge Erwachsene spezialisierte Unternehmen wird in den kommenden 14 Monaten zwischen 175 und 200 unprofitable Shops schließen.
NYSE-ECKDATEN
Vortag Umsatz (Aktien) 0,96 Mrd 0,80 Mrd Gewinner 1.598 1.536 Verlierer 1.407 1.487 Unverändert 123 100
INDIZES
Index Schlussstand Bewegung % Bewegung abs. Dow Jones Industrial 12.196,37 +0,4% +46,24 S&P-500 1.261,01 +0,2% +2,54 Nasdaq-Composite 2.649,21 -0,0% -0,35 Nasdaq-100 2.320,54 -0,0% -0,95 Nasdaq-100 After Hours 2.323,71
Etwas fester - Die Kurse standen erneut im Zeichen des anstehenden EU-Gipfels zur Schuldenkrise in der Eurozone. Allerdings gab es für den Optimismus der Investoren zur Handelseröffnung noch einen leichten Dämpfer. Von diesem erholten sich die Kurse im Verlauf aber wieder. Daneben rückte der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in den Blick. Hier rechnet der Markt mit einer weiteren Senkung des Leitzinses. Erneute negative Aussagen der Ratingagentur Standard & Poor's belasteten dagegen nicht nachhaltig. Gesucht waren die Finanzwerte, die sich teilweise von ihren Abgaben aus dem frühen Handel erholen konnten. American Express gewannen 1,2% und Bank of America 1,9%. Industriewerte standen auf der Verliererseite. So fielen Caterpillar um 1,1%.
TREASURYS
Änderung Rendite 10-Jährige 99-23/32 +19/32 2,03% 30-Jährige 101-11/32 +24/32 3,06%
Fester - Etwas weniger optimistische Stimmen aus Berlin zum anstehenden EU-Gipfel haben für steigende Notierungen gesorgt. Zunehmend widersprüchliche Stimmen ließen derzeit das optimistische Bild wieder etwas bröckeln, hieß es. Positive Ergebnisse des EU-Gipfels seien mittlerweile eingepreist. Selbst wenn es eine "Enttäuschung" geben sollte, dürfte dies wegen der in Richtung Jahresende fallenden Umsätze nicht ausreichen um die Rendite der zehnjährigen Papiere deutlicher unter 2,00% zu drücken.
=== DJG/ros/kko
(END) Dow Jones Newswires
December 08, 2011 01:46 ET (06:46 GMT)
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