New York (BoerseGo.de) - Das Vertrauen der Verbraucher in den USA hat sich in der Woche bis zum 4. Dezember nicht verbessert. Das Bloomberg-Verbrauchervertrauen erreichte einen Wert von -50,3 Punkten. Die Woche zuvor hatte der Wert bei -50,2 Punkten gelegen. Vor vier Wochen lag der Index bei -51,6 Zählern.
Vergleichbar schlechte Werte werden normalerweise nur in Rezessionsphasen erreicht. Der Index lag in 11 der letzten 12 Wochen bei minus 50 Punkten oder darunter. Eine vergleichbar lange Durststrecke hat es in der 26-jährigen Geschichte des Index bisher nicht gegeben.
Das monatliche Bloomberg-Verbrauchervertrauen wird seit Dezember 1985 erhoben. Dieses Jahr liegt der Index bisher im Durchschnitt bei minus 46,8 Punkten, verglichen mit minus 45,7 Zählern in 2010 und minus 47,9 Punkten im Jahr 2009. Auf Ganzjahressicht war das Jahr 2010 bisher das schlechteste Jahr überhaupt.
"Das Vertrauen der Verbraucher scheint sich zu stabilisieren, allerdings in der Nähe historisch niedriger Stände. Die hohe Arbeitslosigkeit, die europäische Schuldenkrise und Streitereien des Kongress über das Haushaltsbudget sind weiterhin eine Belastung", sagte Joseph Brusuelas, Ökonom bei Bloomberg.
