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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat eine ganze Reihe von Versicherungsunternehmen aus der Eurozone auf "CreditWatch" mit negativem Ausblick gesetzt. Zur Begründung verwies die Agentur am Freitag auf einen Schritt vom Wochenbeginn, als S&P 15 der 17 Staaten der Eurozone auf die Beobachtungsliste für eine Herabstufung gesetzt hatte. Dazu gehörten neben Deutschland auch Frankreich, die Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg. Von der jetzigen Maßnahme betroffen sind unter anderem die Allianz SE und die französische AXA SA. Die langfristige Bonitätsbewertung der Unternehmen könnte um bis zu zwei Stufen gesenkt werden.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

KONJUNKTUR JAPAN

Die japanischen Großhandelspreise sind im November zum Vorjahresmonat um 1,7% gestiegen.

KONJUNKTUR CHINA

Der chinesische Handelsbilanzüberschuss lag im November bei 14,5 Mrd USD. Analysten hatten mit 13,8 Mrd USD gerechnet.

SCHULDENKRISE / EU-GIPFEL

Der Chef der schottischen Regionalregierung hat den britischen Premierminister Cameron wegen dessen Veto gegen eine Änderung der EU-Verträge scharf kritisiert. Cameron habe einen groben Fehler gemacht, indem er offenbar die gesamte Beziehung zwischen Großbritannien und der EU verändert habe.

WIRTSCHAFTSPOLITIK CHINA

In China beginnt die jährliche Wirtschaftsplanungskonferenz der Kommunistischen Partei. In der vergangenen Woche hatte das Politbüro erklärt, eine "umsichtige" Geldpolitik beibehalten zu wollen, um Preissteigerungen einzudämmen, und gleichzeitig eine "proaktive" Ausgabenpolitik zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums verfolgen zu wollen. Angesichts dieser Ankündigungen werden keine maßgeblichen Änderungen von der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindenden Konferenz erwartet.

BOEING

hat einen Auftrag von Etihad über zehn 787-9 Dreamliner erhalten.

AT&T / T-Mobile USA / DEUTSCHE TELEKOM

Die Deutsche Telekom kann immer weniger auf einen schnellen Abschluss der Fusion ihrer US-Tochter mit AT&T hoffen. Eine Richterin am US-Distriktgericht äußerte am Freitag Zweifel daran, dass sie weiterhin eine schnelle Prüfung der 39 Mrd USD schweren Transaktion vornehmen wird.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlement)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex            99,1     99,41               -0,3        -0,31 
Brent/ICE           108,22   108,62               -0,4        -0,4 
 
 

Günstige Inflationsdaten aus China stützten das Sentiment, wogegen die Beschlüsse des EU-Gipfels für einen volatilen Handel sorgten. Allerdings hätte es im Vorfeld des Wochenendes deutliche Zurückhaltung gegeben. An der New Yorker Rohstoffbörse Nymex stieg der nächstfällige Januar-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 1,1% bzw 1,08 USD auf 99,41 USD. An der ICE stieg der Januar-Kontrakt auf Brentöl um 0,5% bzw 0,51 USD auf 108,62 USD.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.689,73      1.708,50       -1,1%         -18,77 
Silber (Spot)         31,61         32,23       -1,9%          -0,62 
Platin (Spot)      1.502,50      1.504,25       -0,1%          -1,75 
Kupfer-Future          3,49          3,55       -1,7%          -0,06 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.40 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3344  -0,1% 
EUR/JPY  103,6143  -0,1% 
EUR/CHF    1,2365  -0,1% 
USD/JPY   77,6550  +0,0% 
USD/CHF    0,9267  +0,1% 
GBP/USD    1,5629  -0,1% 
EUR/GBP    0,8538  -0,0% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.250,50  -0,20% 
Nasdaq-Future        2.317,00  -0,06% 
Nikkei-225           8.653,82  +1,37% 
Hang-Seng-Index     18.740,48  +0,83% 
Shanghai-Composite   2.293,59  -0,94% 
Kospi                1.899,76  +1,33% 
S&P/ASX 200          4.252,80  +1,18% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Fest - Erleichterung nach dem EU-Krisengipfel in der vergangenen Woche stützte. Angesichts der Beschlüsse für eine tiefere Integration der EU sei ein Zerfall der europäischen Staatengemeinschaft zumindest auf kurze Sicht unwahrscheinlicher geworden, hieß es im Handel. Vor allem Zykliker waren gesucht. Die Aktien des Drucker- und Kopiererherstellers Kyocera stiegen um 1,2% und die Titel von Schifffahrtkonzern Mitsui O.S.K. Lines um 6,4%, während Nippon Steel 3,1% fester aus dem Handel gingen.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Uneinheitlich - Das Politbüro - das zentrale Machtorgan in der chinesischen Volksrepublik - habe Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik enttäuscht, heißt es im Handel in Schanghai. In Hongkong stützten dagegen der positiv aufgenommen Krisenplan, der auf dem EU-Gipfel zur Schuldenkrise gefunde wurde. Immobilienwerte führen die Verliererseite in Schanghai an. China Vanke fallen um rund 4%, Poly Real Estate um 3,8% und China Merchants Property um 2,1%.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Fest - Positiv aufgefasste EU-Gipfel-Ergebnisse sorgten für Kursgewinne. Die Ergebnisse unterschieden sich zwar etwas von den Erwartungen, "die kriselnde Euro-Zone ist aber auf gutem Weg, sich in Kernfragen zu einigen - wenngleich mit langsamer Geschwindigkeit", sagte ein Analyst. Im Technologiesektor zogen Samsung Electronics um 2,7% an und Samsung SDI um 6,4%, während sich LG Display um 1,7% verteuerten. Versorgerwerte profitierten von einer Anhebung der Strompreise. Korea Electric Power kletterten um 2,1% und Korea Gas Corp um 3,2%.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Finanzwerte waren auch nach dem offiziellen Handelsende noch gesucht und profitierten weiter von den auf dem EU-Gipfel getroffenen Beschlüssen zur Begegnung der Euro-Schuldenkrise. Bank of America stiegen um 0,7%, Citigroup um 0,3% und Morgan Stanley um 0,3%.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,81 Mrd   0,93 Mrd 
Gewinner        2.606        415 
Verlierer         444      2.629 
Unverändert        81         68 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.184,26       +1,6%        +186,56 
S&P-500                     1.255,19       +1,7%         +20,84 
Nasdaq-Composite            2.646,85       +1,9%         +50,47 
Nasdaq-100                  2.318,68       +1,6%         +36,09 
Nasdaq-100 After Hours      2.321,13 
 
 

Fest - Die EU-Gipfel-Beschlüsse haben für steigende Kurse gesorgt. Positiv wurde gesehen, dass sich die meisten EU-Mitglieder auf eine engere fiskalische Kooperation einigen konnten. Allerdings seien die Beschlüsse nicht der erwartete "Durchbruch" gewesen. Gestützt haben auch besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten. Mit Aufschlägen zeigten sich vor allem die Finanzwerte. Bank of America gewannen 2,3% und J.P. Morgan 3%. DuPont fielen um 3,2%. Der Chemiekonzern hat - belastet von einer schwächeren Nachfrage - seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Texas Instruments schafften noch den Sprung ins Plus und gewannen 0,1%. Das Unternehmen hat die Viertquartalsprognosen für Umsatz und Ergebnis aufgrund der schwächelnden Nachfrage gesenkt.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  99-15/32   -25/32     2,06% 
30-Jährige  100-15/32  -2-1/32    3,10% 

Sehr schwach - Die Beschlüsse des EU-Gipfels haben für deutliche Abgaben bei den US-Anleihen gesorgt. Grund war auch die daraus resultierende Entspannung an den Aktienmärkten. Allerdings wiesen Händler auf die weiterhin bestehende Vorsicht der Investoren hin. "Auch wenn es noch ein langer Weg bis zur Fiskalunion ist, so war das zumindest ein Schritt in die richtige Richtung", sagte ein Analyst. Leicht belastend waren auch die besser ausgefallenen Daten zur Verbraucherstimmung der Uni Michigan und zum Handelsbilanzdefizit der USA im Oktober.

=== 
DJG/ros/kko 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 12, 2011 01:40 ET (06:40 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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