Deutsche und europäische Banken sortieren
wegen verschärfter Meldepflichten in den USA einen Teil ihrer
amerikanischen Kunden aus. Nach Informationen der "Financial Times
Deutschland" (Mittwoch) haben die Deutsche Bank
Ausländische Banken in den USA müssen den Finanzbehörden seit diesem Jahr sehr viel umfangreicher über die Wertpapiergeschäfte ihrer Kunden Auskunft erteilen als zuvor. Damit wollen die USA Steuerschlupflöcher schließen. Der bürokratische Aufwand für die Institute ist laut Zeitung so hoch, dass immer mehr europäische Banken lieber auf ihre US-Kunden verzichten.
Die HypoVereinsbank teilte ihren Kunden laut Zeitung mit, dass
ab 1. Januar keine Wertpapierdienstleistungen mehr für Kunden mit
Wohnsitz in den USA oder US-Nationalität angeboten werden.
Bestehende Depots werden zum Jahresende gekündigt. Die Deutsche Bank
erklärte, dass bereits zur Jahresmitte 2011 die Depots von
US-Staatsbürgern gekündigt wurden. Die Commerzbank
Bereits im Sommer hatte die Private-Banking-Abteilung der
britischen HSBC
ISIN IT0000064854 GB0005405286 DE0005140008 CH0012138530 DE0008032004
AXC0038 2011-12-14/08:57
