Der Kurs des Euro ist am Donnerstag um die Marke von 1,30 US-Dollar geschwankt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2993 (Dienstag: 1,3181) Dollar festgesetzt. Skepsis aufgrund mangelnder kurzfristiger Lösungsansätze in der europäischen Schuldenkrise und Enttäuschung über die Entscheidung der Schweizer Notenbank, ihr Wechselkursziel nicht zu ändern, wechselten sich am Vormittag mit positiven Nachrichten aus der Eurozone ab. So konnte sich Spanien bei einer Anleiheversteigerung über eine sehr robuste Nachfrage freuen und fast doppelt soviel Geld einsammeln wie anvisiert. Zudem profitierte die Gemeinschaftswährung von einem überraschenden Stimmungsaufschwung der Einkaufsmanager in der Eurozone. Die Schuldenkrise wirft allerdings ihren Schatten, so dass Experten mit einem volatilen Handel rechnen.
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