FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Renten-Futures weiten ihre Verluste bis zum Donnerstagnachmittag aus, für Druck sorgen dabei vor allem unerwartet gute Konjunkturdaten aus den USA. Der Bund-Future mit Fälligkeit im März verliert bis 16.33 Uhr 17 Ticks auf 137,74%. Das Tageshoch liegt zu diesem Zeitpunkt bei 138,21%, das Tagestief bei 137,43%. Umgesetzt wurden bislang 389.889 Kontrakte. Der BOBL-Future mit Fälligkeit im März verliert 9 Ticks auf 124,41%.
In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung überraschend binnen Wochenfrist um 19.000 auf den niedrigsten Stand seit Mai 2008 gesunken. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 9.000 erwartet. Der Empire-State-Manufacturing-Index legte im Dezember auf plus 9,53 von plus 0,61 Punkten im Vormonat zu. Hier lautete der Ökonomenkonsens lediglich auf plus 3,0 Punkte. Der Indikator misst die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Region New York.
Auch das Pendant aus Philadelphia stieg im Dezember unerwartet deutlich auf plus 10,3 von plus 3,6 Punkten im November. Volkswirte rechneten nur mit plus 5,0 Punkten. Beide Kennziffern gelten als gute Vorläufer des landesweiten ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe, Ökonomen messen dem Indikator aus Philadelphia wegen seiner geringeren Volatilität aber die größere Bedeutung bei. Charttechnisch liegen die nächsten Unterstützungen für die Bund-Futures bei 136,19%, 135,97% und 135,22%. Widerstände finden sich bei 137,93%, 138,50% und 139,07%.
DJG/jej/ros
(END) Dow Jones Newswires
December 15, 2011 10:48 ET (15:48 GMT)
Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.
