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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

=== 

TAGESTHEMA

Fitch hat erneut zu einem Rundumschlag ausgeholt und weitere Großbanken abgestuft. Dieses Mal traf es auch die Deutsche Bank. Ihre Bonität sieht die Ratingagentur nun bei "A+" ("AA-") bei stabilem Ausblick. Das kurzfristige Emittentenausfallrating wurde mit "F1+" bestätigt. Nur noch mit einem "A" benotet sind nun Bank of America, Barclays, Credit Suisse und Goldman Sachs Group. BNP Paribas bringt es noch auf ein "A+". Erst vor wenigen Tagen hatte die Ratingagentur bereits fünf französischen Großbanken eine schlechtere Bonität bescheinigt. Die Branche sei zu anfällig für eine Zuspitzung der Lage an den Finanzmärkten, begründete Fitch den Schritt. Zudem berücksichtige die Herabstufung die Probleme, die die schärferen Kapitalvorschriften mit sich brächten. Die Deutsche Bank sei nicht so gut kapitalisiert wie einige ihrer Wettbewerber, stellt Fitch fest. Sie werde die von der Europäischen Bankenaufsicht geforderte Kernkapitalquote von 9% aber wohl schon Ende 2011 schaffen, und zwar ohne die Aufnahme von zusätzlichem Kapital.

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
    14:30 Verbraucherpreise November 
          PROGNOSE:  0,0% gg Vm 
          zuvor:    -0,1% gg Vm 
          Verbraucherpreise Kernrate 
          PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
          zuvor:    +0,1% gg Vm 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

US-FISKALPOLITIK

Demokraten und Republikaner im US-Senat haben in der Nacht zum Freitag mit einem Kompromiss im Haushaltsstreit einen unmittelbaren staatlichen Finanzkollaps abgewendet. Vorgesehen sei zunächst eine zweimonatige Verlängerung einer provisorischen Finanzierung. Ohne die Einigung hätte Millionen Amerikanern zum 1. Januar eine Steuererhöhung gedroht, Leistungen für Arbeitslose wären nicht gesichert gewesen und viele Regierungsinstitutionen hätten ihre Türen schließen müssen.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlement)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex            94,04    93,87               0,2         0,17 
Brent/ICE           104,10   103,60               0,5         0,5 
 

Die Ölpreise haben nach ihrem Vortageseinbruch weiter nachgegeben und sind auf den tiefsten Stand seit rund einem Monat gefallen. An der Nymex fiel der nächstfällige Januar-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 1,1% bzw 1,08 USD auf 93,87 USD. Der nun Markt führende Februar-Kontrakt auf Brentöl ermäßigte sich an der ICE um 0,6% oder 0,65 USD auf 103,60 USD. Der letztmalig gehandelte Januarkontrakt stieg bei deutlich geringeren Umsätzen um 0,1% bzw 0,07 USD auf 105,09 USD. Laut Aussagen aus dem Handel folgte der Ölpreis im späten Geschäft dem Aktienmarkt nach unten. An der Wall Street kamen die Kurse im späten Handel deutlich von ihren Tageshochs zurück.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.587,18      1.570,50       +1,1%         +16,68 
Silber (Spot)         29,43         29,30       +0,4%          +0,13 
Platin (Spot)      1.421,25      1.404,30       +1,2%         +16,95 
Kupfer-Future          3,31          3,26       +1,3%          +0,04 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.25 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3026  +0,0% 
EUR/JPY  101,4660  +0,0% 
EUR/CHF    1,2232  -0,1% 
USD/JPY   77,8940  -0,0% 
USD/CHF    0,9391  -0,1% 
GBP/USD    1,5527  +0,1% 
EUR/GBP    0,8389  -0,0% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.219,00  +0,60% 
Nasdaq-Future        2.236,25  +0,58% 
Nikkei-225           8.401,72  +0,29% 
Hang-Seng-Index     18.071,78  +0,25% 
Shanghai-Composite   2.178,97  -0,09% 
Kospi                1.839,96  +1,15% 
S&P/ASX 200          4.159,20  +0,47% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Etwas fester - Positive US-Vorgaben und besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten sorgten für leichte Aufschläge. Angesichts der weiter schwelenden Schuldenkrise im Euroraum stehe die leichte Stimmungsaufhellung aber auf tönernen Füßen, warnten Händler. Vor allem bei Werten, die in den vergangenen Tagen stark unter Druck gestanden hatten, verzeichneten Händler leichte Rückkäufe. Für die Papiere des Schiffffahrtunternehmens Nippon Yusen ging es um 4,8% nach oben, Sony gewannen 1,1%.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Uneinheitlich - In Schanghai werde eine leichte Stimmungsaufhellung nach dem gut verlaufenen Börsen-Debut von New China Life Insurance bereits wieder von den anhaltenden Konjunktursorgen überlagert, heißt es im Handel. Der HSI in Hongkong beendet dank positiver US-Vorgaben unterdessen den Abwärtstrend der vergangenen Handelstage. Belastet von niedrigen Umsatzvolumina an den Aktienbörsen werden Titel von Wertpapierhandelshäusern in Schanghai überwiegend verkauft. Shanxi Securities fallen um 3,2%, Everbright Securities um 3,9% und Industrial Securities um rund 5%.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Fester - Der südkoreanische Aktienmarkt hat am Freitag nach den drei Verlusttagen zuvor von Schnäppchenkäufen und günstigen internationalen Vorgaben profitiert. Teilnehmer berichteten von soliden Käufen einheimischer Anleger, während ausländische Adressen erneut auf der Verkäuferseite gestanden hätten, und damit bereits den achten der vergangenen zehn Handelstage. Tagesfavoriten waren unter anderen Autowerte wie Hyundai Motor und Kia Motors .

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Ein mit Enttäuschung aufgenommener Ausblick hat die Aktie des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) 7,5% ins Minus gedrückt. Nach oben ging es dagegen für Adobe Systems nach besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. Die Aktie legte um 5,6% zu. United Technologies zeigten sich von einem Ausblick auf 2012 wenig bewegt. Der Kurs stieg um 0,8%. Quiksilver wurden um 10,4% nach oben genommen. Der Hersteller von Freizeitbekleidung hatte in seinem vierten Quartal gestützt von einer guten Umsatzentwicklung und einem Steuereffekt schwarze Zahlen geschrieben.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,87 Mrd   0,93 Mrd 
Gewinner        1.903           870 
Verlierer       1.122         2.192 
Unverändert       104            75 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       11.868,81       +0,4%         +45,33 
S&P-500                     1.215,75       +0,3%          +3,93 
Nasdaq-Composite            2.541,01       +0,1%          +1,70 
Nasdaq-100                  2.226,71       -0,3%          -6,32 
Nasdaq-100 After Hours      2.230,20 
 
 

Etwas fester - Überraschend positive Konjunkturdaten sorgten für Aufschläge. Allerdings blieb das Schuldendrama in Europa Thema: Kritische Töne vom IWF zur Lösung der Probleme ließen die Notierungen von ihren Tageshochs zurückkommen. Gesucht waren tendenziell defensive Werte. Der Pharma-Subindex stieg um 1,4%. Merck & Co und Pfizer zogen um 2,2% bzw 1,3% an. J&J gewannen 1,3%. Auf der anderen Seite des Tableaus führten Alcoa mit einem Abschlag von 1,8% die Liste der Verlierer an. FedEx verteuerten sich um 8%. Der Logistiker hat im zweiten Quartal den Gewinn um 76% gesteigert.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  100-25/32  - 3/32      1,91% 
30-Jährige  104 glatt  -12/32      2,92% 

Leichter - Die europäische Schuldenkrise wurde am US-Rentenmarkt erstmals in der laufenden Woche von einer Flut an US-Konjunkturdaten als beherrschendes Thema verdrängt. Die nahezu ausnahmslos positiven Daten steigerten die Zuversicht unter Anlegern und drückten die Notierungen der US-Anleihen ins Minus. Gleichzeitig ging eine Auktion spanischer Staatsanleihen glatt über die Bühne, weshalb Anleger den US-Daten mehr Aufmerksamkeit schenkten.

=== 
DJG/flf/kko 

(END) Dow Jones Newswires

December 16, 2011 01:29 ET (06:29 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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