Halle (ots) - Nach der Diktatur ist immer vor der Demokratie. Hier hinterlassen die USA ein noch unaufgeräumtes Feld. Der Regierungsapparat arbeitet mehr schlecht als recht, die religiösen Spannungen zwischen der sunnitischen Minderheit und der schiitischen Mehrheit bestehen fort. Der wirtschaftliche Aufschwung lahmt und auch die Sicherheitslage ist bei weitem nicht wirklich stabil. Der Frieden im Irak ist unecht. Was den Amerikanern bleibt, ist die politische Nachsorge für das Krisengebiet Irak. Daran wird sich in den kommenden Jahren die US-Politik messen lassen müssen.
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