"Dresdner Neueste Nachrichten" zu Irak:
"Die Bilanz des Irak-Kriegs fällt ziemlich klar aus: Die westliche Führungsmacht USA ist geschwächt, der Islamismus gestärkt, Tausende Iraker und US-Soldaten sind ums Leben gekommen, Demokratie findet im Nahen Osten nicht statt. Nur Träumer können glauben, dass mit dem Abzug der letzten US-Soldaten aus dem Irak der Frieden beginnt. Im Land selbst bestimmen religiöse und tribale Zwistigkeiten die Politik; in Afghanistan steht der Westen vor einem weiteren Scheitern. Und in den Ländern des Arabischen Frühlings bestimmen Islamisten das Geschehen. Eine Antwort über den Umgang des Westens mit der islamisch-arabischen Welt steht noch immer aus. Klar ist nur: Krieg scheidet als Mittel zur langfristigen Konflikt-Bewältigung aus."/to/DP/stw
AXC0004 2011-12-19/05:35
