Offenbar darf Deutschlands zweitgrößte Bank ihr Sorgenkind Eurohypo zum größten Teil abwickeln, also verwerten, was noch zu verwerten ist. Darauf einigten sich Commerzbank-Chef Martin Blessing und EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia. Damit steht der neue Restrukturierungsplan für die Commerzbank. Ursprünglich sollte die angeschlagene Immobilientochter bis 2014 verkauft werden. Das hatte die EU der Commerzbank in der Finanzkrise 2008/2009 vorgegeben. Im Gegenzug hatte die Commerzbank finanzielle Hilfe vom Staat erhalten. Die Eurohypo gilt in der aktuellen Marktlage allerdings als unverkäuflich. Deshalb wird die EU die Vorgaben voraussichtlich lockern. Dass die Eurohypo jetzt wohl doch nicht bis 2014 verkauft werden muss, ist allerdings mit einigen Auflagen verbunden. So muss die Commerzbank ihre Bilanzsumme offenbar trotzdem bis 2014 um 10 Prozent auf 600 Milliarden Euro verkleinern und darf erst nach dem Frühjahr 2014 wieder Akquisitionen tätigen. Die Commerzbank wollte die jüngsten Spekulationen gegenüber DAF nicht kommentieren, hat die Berichte aber auch nicht dementiert. Wie viel Kurspotenzial die Experten der Commerzbank-Aktie zutrauen, erfahren Sie im Interview. Lesen Sie auch den Artikel auf DER AKTIONÄR Online: Commerzbank: Ziel 2,50 Euro
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