Der DAX hat am Montag nach volatilem Handelsverlauf mit leichten Verlusten geschlossen. Der Tod des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong Il hatte zu Handelsbeginn zunächst belastet. Händler sprachen von Unsicherheit und Sorgen um eine mögliche Instabilität in dem Land. Diese ebbten aber bald ab. Dank der überverkauften Lage konnte sich der Markt zunächst erholen, bevor die Schwäche der US-Börsen am Nachmittag für erneute Abgaben sorgte. Der DAX verlor 0,5% oder 31 auf 5.671 Punkte. Grund für die hohe Volatilität waren auch die dünnen Umsätze. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 102,0 Mio Aktien im Wert von rund 2,22 Mrd EUR. Damit zeigte sich der Markt von Unsicherheit bestimmt. Erneute Warnungen von EZB-Chef Mario Draghi zeigten einmal mehr den Ernst der Lage auf. Draghi wies bei einer Anhörung des Wirtschafts- und Währungsausschusses des Europäischen Parlaments auf die Risiken für die Finanzstabilität und das schwierige Umfeld hin. Erneut wandte er sich aber gegen monetäre Staatsfinanzierug.
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