Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
80 Leser
Artikel bewerten:
(0)

PRESSESTIMME BÖRSEN-ZEITUNG

Reiner Zeitverlust, 
 
Kommentar zur Deutschen Telekom von Heidi Rohde 
 
Außer Spesen nichts gewesen, darf man getrost feststellen, nachdem AT&T die Übernahme von T-Mobile USA letztlich als aussichtsloses Unterfangen erkannt und begraben hat. Allerdings fällt die Spesenrechnung für die Amerikaner recht üppig aus. Sie büßen den Versuch, im US-Mobilfunkmarkt faktisch ein Duopol aus dem Boden zu stampfen, mit einem rund 5 Mrd. Dollar teuren Geschenk an den kleineren Wettbewerber. 
 
Dennoch trifft der Rückzieher von AT&T die Telekom härter. Die Milliardengabe ist am Ende ein schwaches Trostpflaster für T-Mobile USA, deren Wettbewerbsposition während des monatelangen öffentlichen Gezerres um die Übernahme weiter geschwächt wurde, wie der Verlust von mehr als 800000 lukrativen Vertragskunden belegt. Die Chancen auf eine Aufholjagd aus eigener Kraft erscheinen daher auch mit frischen Ressourcen eher gering. Schlimmer noch: Anstelle eines lukrativen Exits aus dem US-Markt hat die Telekom nur kostbare Zeit verloren, die sie besser für die Suche nach alternativen Lösungen mit mehr Aussicht auf Erfolg verwendet hätte. 
 
Denn der Verkauf von T-Mobile USA an AT&T stand von Anfang an auf tönernen Füßen. Das Hauptinteresse von AT&T galt den wertvollen Mobilfunkfrequenzen von T-Mobile, die dringend für den Ausbau des eigenen überlasteten Netzes gebraucht wurden. Aber warum die Behörden für die Allgemeinheit einen Vorteil erkennen sollten, wenn AT&T ihr Knappheitsproblem löst und nebenbei durch die Eliminierung eines Wettbewerbers noch an Marktmacht gewinnt, bleibt das Geheimnis der Unternehmen. 
 
AT&T muss (und kann) sich die benötigten Ressourcen auf anderem Wege besorgen. Dieser dürfte allerdings weniger steinig sein als der, der der Telekom bevorsteht. Aus finanziellen Gründen hat sie einen dauerhaften Alleingang in den USA ausgeschlossen. Für jedwede Alternative hat sie nunmehr ein Asset, das an Wert verloren hat. Auch dafür gibt es zwar Optionen. So ist ein Schulterschluss mit kleineren Wettbewerbern denkbar, ein Verkauf an Finanzinvestoren oder ein strategischer Deal mit einem Kabelnetzbetreiber, der im Telekommarkt Fuß fassen möchte. Aber abgesehen davon, dass sich kein zweiter Käufer finden wird, der T-Mobile USA die astronomische Bewertung von 39 Mrd. Dollar zubilligt, wird eine neue "zweite Wahl" vermutlich auch nicht an das heranreichen, was im März vielleicht alternativ zu dem Deal mit AT&T zur Debatte stand. Manchmal ist eben das Zweitbeste erste Wahl. 
 
Weitere Informationen: www.boersen-zeitung.de 
 
Dies ist eine Pressestimme der Börsen-Zeitung. Für Text und Inhalt ist ausschließlich die Börsen-Zeitung verantwortlich. 
Die geäußerten Ansichten reflektieren auch nicht die Ansichten von Dow Jones Newswires oder der Dow Jones and Company Inc. 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 20, 2011 14:50 ET (19:50 GMT)

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.