Einen deutlichen Hüpfer nach oben machte der DAX, als die Nachricht bekannt wurde, dass die EZB die Geldschleusen für die Banken geöffnet hat. Doch die Freude währte nur kurz, gleich darauf nahmen die Sorgen wieder überhand. Denn der Kapitalhunger der Banken scheint kein gutes Zeichen zu sein. Alles wichtige zum Handelstag in Börse Live.
Der deutsche Aktienmarkt ist nach dem Sprint am Vortag am Mittwoch außer Atem gekommen. Zwar reichte es am Vormittag noch zu einem Anstieg über 5.900 Punkte, doch die Gewinne bröckelten dann ebenso schnell wieder ab. Die Verluste im frühen Geschäft der US-Börsen sorgten dafür, dass der DAX 1% oder 56 auf 5.792 Punkte verlor. Die Umsätze waren überschaubar. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 139,9 Mio Aktien im Wert von rund 3,02 Mrd EUR. Eine üppige Bescherung der Europäischen Zentralbank sorgte nur kurz für Freude. Die Notenbank hatte im Rahmen ihres ersten Drei-Jahres-Tenders die Rekordsumme von 489 Mrd EUR zugeteilt. "Das ist viel, viel mehr als erwartet", meinte ein Händler, denn erwartet worden waren lediglich 300 Mrd EUR. Dadurch könnte sich die Schuldenkrise entspannen. In der Euro- Zone müssen im kommenden Jahr Staatsanleihen für etwa 700 Mrd EUR refinanziert werden. Ohne Beteiligung der Banken wären die Erfolgsaussichten schlecht. Händler hoffen, dass ein Teil der von der EZB an die Banken verteilten Mittel in Staatsanleihen investiert wird. Außerdem will die EZB verhindern, dass die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen austrocknet.
Der deutsche Aktienmarkt ist nach dem Sprint am Vortag am Mittwoch außer Atem gekommen. Zwar reichte es am Vormittag noch zu einem Anstieg über 5.900 Punkte, doch die Gewinne bröckelten dann ebenso schnell wieder ab. Die Verluste im frühen Geschäft der US-Börsen sorgten dafür, dass der DAX 1% oder 56 auf 5.792 Punkte verlor. Die Umsätze waren überschaubar. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 139,9 Mio Aktien im Wert von rund 3,02 Mrd EUR. Eine üppige Bescherung der Europäischen Zentralbank sorgte nur kurz für Freude. Die Notenbank hatte im Rahmen ihres ersten Drei-Jahres-Tenders die Rekordsumme von 489 Mrd EUR zugeteilt. "Das ist viel, viel mehr als erwartet", meinte ein Händler, denn erwartet worden waren lediglich 300 Mrd EUR. Dadurch könnte sich die Schuldenkrise entspannen. In der Euro- Zone müssen im kommenden Jahr Staatsanleihen für etwa 700 Mrd EUR refinanziert werden. Ohne Beteiligung der Banken wären die Erfolgsaussichten schlecht. Händler hoffen, dass ein Teil der von der EZB an die Banken verteilten Mittel in Staatsanleihen investiert wird. Außerdem will die EZB verhindern, dass die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen austrocknet.