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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

=== 

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG:

In Tokio bleiben die Börsen geschlossen.

In London findet lediglich ein bis 13.30 Uhr verkürzter Handel statt.

Der US-Anleihemarkt endet bereits um 20.00 Uhr MEZ.

TAGESTHEMA

Nach dem Urteil zum Emissionshandel in der Luftfahrt hat die US-Regierung der Europäischen Union mit Konsequenzen gedroht. Das Verkehrsministerium erklärte am Mittwoch in Washington, die USA lehnten das Vorhaben der EU, anderen Länder ihre Politik aufzunötigen, "rechtlich und politisch" mit Nachdruck ab. Den USA stünden nun "etliche Möglichkeiten" zur Verfügung, sagte ein Beamter.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hatte die ab Januar geltende Einbeziehung aller in Europa startenden und landenden Airlines in den EU-Handel mit Verschmutzungsrechten am Mittwoch für zulässig erklärt. Widerspenstigen Airlines drohen saftige Geldstrafen oder sogar ein Flugverbot innerhalb der EU.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 BIP 3Q (3. Veröffentlichung) 
        annualisiert 
        PROGNOSE:   +2,0% gg Vq 
        2. Veröff.: +2,0% gg Vq 
        2. Quartal: +1,3% gg Vq 
        BIP-Deflator 
        PROGNOSE:   +2,5% gg Vq 
        2. Veröff.: +2,5% gg Vq 
        2. Quartal: +2,5% gg Vq 
 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
        PROGNOSE: +14.000 auf 380.000 
        zuvor:    -19.000 auf 366.000 
 
  15:55 Index der Verbraucherstimmung der Universität 
        Michigan Dezember (2. Umfrage) 
        PROGNOSE:   68,0 
        1. Umfrage: 67,7 
        zuvor:      64,1 
 
  16:00 Index der Frühindikatoren November 
        PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
        zuvor:    +0,9% gg Vm 
 
  16:00 FHFA, Hauspreisindex Oktober 
        PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
        zuvor:    +0,9% gg Vm 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

BANK OF AMERICA

muss 335 Mio USD an Entschädigungen zahlen weil ein Tochterunternehmen der Bank von Afroamerikanern und Hispanics höhere Zinsen für Kredite verlangte. Im Gegenzug stellten die Behörden die Ermittlungen gegen die Bank of America ein.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlement)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex            98,76    98,67                0,1         0,09 
Brent/ICE           107,57   107,71               -0,1        -0,14 
 
 

Ein überraschend deutlicher Rückgang der wöchentlichen US-Rohöllagerbestandsdaten hat für steigende Ölpreise gesorgt. Diese verzeichneten den stärksten Rückgang seit März. An der Nymex stieg der nächstfällige Januar-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI zum Settlement um 1,5% bzw 1,43 USD auf 98,67 USD. Der führende Februar-Kontrakt auf Brentöl legte an der ICE in London um 0,9% oder 0,98 auf 107,71 USD zu.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.608,43      1.615,28       -0,4%          -6,85 
Silber (Spot)         29,29         29,34       -0,2%          -0,05 
Platin (Spot)      1.422,10      1.427,78       -0,4%          -5,68 
Kupfer-Future          3,37          3,39       -0,6%          -0,02 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.40 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3064  +0,2% 
EUR/JPY  101,9449  +0,5% 
EUR/CHF    1,2213  +0,0% 
USD/JPY   78,0350  -0,0% 
USD/CHF    0,9348  -0,1% 
GBP/USD    1,5679  +0,0% 
EUR/GBP    0,8333  +0,1% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.234,60  -0,14% 
Nasdaq-Future        2.238,00  -0,04% 
Nikkei-225           8.395,16  -0,77% 
Hang-Seng-Index     18.361,25  -0,30% 
Shanghai-Composite   2.200,80  +0,44% 
Kospi                1.847,49  -0,05% 
S&P/ASX 200          4.090,80  -1,18% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Leichter - Marktteilnehmer verwiesen auf das sehr niedrige Handelsvolumen im Vorfeld des morgigen Feiertages in Japan und die anhaltenden Sorgen über die Schuldenkrise in Europa. Trotz der EZB-Liquiditätsspritze vom Vortag sei eine Lösung der Probleme weiter sehr fern, hieß es. Exportwerte, die am Vortag noch gesucht waren, führten die Verliererseite an. Fanuc büßten 3,4% und Kyocera 3% ein. Aktien von Schiffahrtunternehmen setzten die überdurchschnittliche Kursentwicklung der vergangenen Handelstage unterdessen fort, angetrieben von Hoffnungen auf eine Erholung der US-Konjunktur.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Uneinheitlich - Während Hongkong noch leicht im Minus liegt, hat sich die Börse in Schanghai mittlerweile von früheren verlusten erholt und tendiert gut behauptet. Händler verweisen auf niedrige Umsätze und fehlende Impulse. Die anhaltenden Sorgen über die sich abschwächende Konjunktur in China begrenzten weiterhin das Aufwärtspotenzial. Aktien von mittelgroßen Immobilienunternehmen führen die Verliererseite in Schanghai an, belastet von Sorgen über Preisrückgänge. Vanfund Real Estate fallen um 7% und Cred Holding um 5%, während Beijing Vantone um 4,6% nachgeben.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Kaum verändert - Händler verweisen auf fehlende Kurstreiber und ein sehr niedriges Handelsvolumen. "Einige (Investoren) sind bereits in den Ferien und für diejenigen, die noch da sind, ist es nicht einfach, Aktie zu kaufen oder zu verkaufen", sagte ein Analyst. Unter den Bluechips legten Hana Financial um 2,4% zu, die Papiere von Stahlhersteller Posco um 0,6%. Samsung Electronics sackten unterdessen um 0,5% ab.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Bed Bath & Beyond fielen nach Veröffentlichung von Geschäftszahlen durch das Unternehmen um 3%. Im dritten Quartal kletterten die Umsätze um 6,8% auf 2,34 Mrd USD - Analysten hatten allerdings mit Erlösen von 2,36 Mrd USD gerechnet. Talwärts ging es zunächst auch mit Micron, die Aktie des Speicherchipherstellers erholte sich allerdings im Verlauf der nachbörslichen Sitzung und schloss unverändert. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war das Unternehmen in die Verlustzone gerutscht.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,82 Mrd   0,94 Mrd 
Gewinner        1.871      2.714 
Verlierer       1.171        371 
Unverändert        97         61 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.107,74       +0,0%          +4,16 
S&P-500                     1.243,72       +0,2%          +2,42 
Nasdaq-Composite            2.577,97       -1,0%         -25,76 
Nasdaq-100                  2.249,03       -1,4%         -32,91 
Nasdaq-100 After Hours      2.249,71 
 
 

Uneinheitlich - Eine verstärkt kritische Betrachtung des Dreijahrestenders der EZB und schwache Quartalszahlen von Oracle hatten die Kurse zunächst deutlicher belastet. Im späten Handel kam es dann allerdings zu einer Erholung, die Standardwerte schafften sogar noch den Sprung ins Plus. Der Technologie-Sektor erholte sich zwar ebenfalls von den Tagestiefs, schloss aber im negativen Terrain. Oracle brachen um 11,7% ein. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,54 USD ist Oracle im zweiten Quartal rund 3 Cent je Aktie hinter den Erwartungen von Analysten geblieben. Der Umsatz lag unter der Prognose der Analysten. Im DJIA verloren IBM 3,1%. Ohne das IBM-Minus hätte der Index deutlicher im Plus geschlossen, merkte ein Teilnehmer an.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  100-8/32   -13/32     1,97% 
30-Jährige  102-15/32  -1-14/32   3,00% 

Schwach - Eine enttäuschende Auktion siebenjähriger Notes hat bei den US-Anleihen für Abgaben gesorgt. Die Nachfrage gegenüber der vorangegangenen Auktion von Titeln gleicher Laufzeit sei deutlich zurückgegangen, hieß es. Damit stand die Auktion im Kontrast zu der fünfjähriger Papiere am Vortag. Mit Blick auf den Dreijahres-Tender der Europäischen Zentralbank (EZB) setzte sich im Verlauf eine positive Sichtweise für den Anleihemarkt durch. Hier hatten sich die Finanzinstitute stärker als erwartet mit Liquidität versorgt, was zwar kurzfristig positiv sei, aber nicht das Problem der Eurozone-Schuldenkrise löse.

=== 
DJG/ros/kko 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 22, 2011 01:41 ET (06:41 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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