MADRID (Dow Jones)--Die geplatzte Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T hat laut Moody's keine Folgen für das Rating der Deutschen Telekom. Die Ratingagentur bekräftigte am Donnerstag ihr Langfristrating "Baa1" mit stabilem Ausblick. Zwar fehle der Telekom im wettbewerbsintensiven US-Mobilfunkmarkt nun die nötige Größe, um sich erfolgreich mit den Marktführern zu messen. Der Konzern werde aber zahlreiche Möglichkeiten verfolgen, um die Wettbewerbsfähigkeit unter anderem mit Kooperationen zu stärken und den Kapitalbedarf für die US-Tochter zur Errichtung eines 4G-Netzes gering zu halten.
Insgesamt sei die Wettbewerbsposition des Bonner Konzerns stark. Größter Wachstumstreiber sei Deutschland und die Deutsche Telekom AG sei einem konservativen Finanzprofil, einer ausgeglichenen Gewinnbeteiligung der Aktionäre und Investitionen in den Geschäftsausbau verpflichtet.
Im März 2011 hatte das Unternehmen den Verkauf seiner Tochter T-Mobile USA für rund 39 Mrd USD an AT&T angekündigt. Dieses Vorhaben gaben die Unternehmen zu Wochenanfang wegen des Widerstands der Behörden aber auf.
Die Ratingagentur Fitch hatte ihren Ausblick für die Bonität daraufhin vor zwei Tagen auf "stabil" von "positiv" gesenkt.
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December 22, 2011 03:55 ET (08:55 GMT)
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