New York (BoerseGo.de) - Das amerikanische Justizministerium hat am Donnerstag die Zustimmung für die Mega-Fusion der Deutsche Börse mit der New Yorker NYSE Euronext erteilt. Der Zusammenschluss zum weltgrößten Börsenbetreiber ist unter der Auflage erteilt worden, dass sich die Deutsche Börse von ihrer Beteiligung an Direct Edge trennt.
Um die Fusion jetzt über die Bühne zu bringen, ist noch die Zustimmung der Kartellbehörden in Europa erforderlich. Zuletzt hatten die Europäische Union (EU) und das hessische Wirtschaftsministerium, welches die Börsenaufsicht führt, Bedenken gegen den Zusammenschluss der beiden Konzerne geäußert.
Am Mittwoch hatten sich Vertreter der beiden Unternehmen mit der EU-Wettbewerbsbehörde getroffen Hinsichtlich des Derivategeschäfts in Europa konnte dabei keine Einigung erzielt werden. Beide Unternehmen haben sich unter anderem verpflichtet, die Standard-Gebühren für die europäischen Derivate-Kontrakte drei Jahre lang konstant zu halten.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich beide Unternehmen jetzt direkt an den EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia wenden werden, um den Zusammenschluss genehmigt zu bekommen.
