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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Die Deutsche Börse und ihr Fusionspartner NYSE Euronext haben von einer bereits im Ursprungangebot vereinbarten Fristverlängerung Gebrauch gemacht. Diese wurde notwendig, seitdem bekannt ist, dass die EU-Kartellwächter nicht bis zum Jahresende sondern bis 9. Februar eine Entscheidung über das Fusionsvorhaben treffen werden. Die Verlängerung der Frist bis zum 31. März 2012 von ursprünglich 31. Dezember 2011 haben die beiden Börsenbetreiber der US-Börsenaufsicht nun angezeigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Daten angekündigt.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

KONJUNKTUR JAPAN

Die konjunkturelle Abkühlung auf ausländischen Märkten, der feste Yen und die Überschwemmungen in Thailand haben die japanische Industrieproduktion im November unerwartet stark sinken lassen. Im November sank die Produktion gegenüber dem Vormonat um 2,6%, Volkswirte hatten im Mittel ein Minus von lediglich 0,8% erwartet.

PREISENTWICKLUNG JAPAN

Japan bleibt zum Jahresende 2011 in einer Deflation. Die Verbraucherpreise lagen im November landesweit um 0,5% unter dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,6%.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           101,29   101,34             0,0        -0,05 
Brent/ICE           109,12   109,27            -0,1        -0,15 
 
 

Der überraschend deutlich gestiegene Index des US-Verbrauchervertrauens trieb den Ölpreis nach oben. An der New Yorker Rohstoffbörse Nymex stieg der Februar-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 1,7% bzw 1,66 USD auf 101,34 USD. An der ICE gewann der Februar-Kontrakt der europäischen Referenz-Ölsorte Brent 1,2% bzw 1,31 USD auf 109,27 USD.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.588,65      1.592,23       -0,2%          -3,58 
Silber (Spot)         28,67         28,71       -0,1%          -0,04 
Platin (Spot)      1.429,50      1.431,28       -0,1%          -1,78 
Kupfer-Future          3,42          3,41       +0,3%          +0,01 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.30 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3063  -0,0% 
EUR/JPY  101,6483  -0,1% 
EUR/CHF    1,2204  -0,0% 
USD/JPY   77,8000  -0,1% 
USD/CHF    0,9341  -0,0% 
GBP/USD    1,5652  -0,1% 
EUR/GBP    0,8346  +0,1% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.256,90  -0,26% 
Nasdaq-Future        2.278,75  -0,25% 
Nikkei-225           8.423,62  -0,20% 
Hang-Seng-Index     18.491,13  -0,74% 
Shanghai-Composite   2.156,41  -0,45% 
Kospi                1.825,12  -0,92% 
S&P/ASX 200          4.088,80  -1,25% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Knapp behauptet - Händler sprachen von feiertagsbedingt sehr niedrigen Umsätzen und fehlenden Kurstreibern. Für Belastungen hätten die Abschläge an anderen asiatischen Plätzen sowie die Sorgen über die erneut gestiegenen Renditen italienischer Staatsanleihen und damit über die Euro-Schuldenkrise gesorgt. Während zyklische Werte überweigend auf der Verliererseite standen, waren defensive Pharmewerte wie Takeda Pharmaceutical und Eisai gesucht.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Etwas leichter - Aus Angst vor einer Liquiditätsklemme im Vorfeld der Neujahrfeiertage Anfang Januar bauten die Investoren weiter Positionen ab, heißt es aus dem Handel. Zudem herrsche weiter Verunsicherung wegen der schwelenden Schuldenkrise im Euroraum, so dass viele Anleger vor den Anleihe-Auktionen in Italien am Mittwoch und Donnerstag eine vorsichtige Haltung eingenommen hätten. Unter den meist gehandelten Werten in Schanghai verlieren China Merchants Property Development 2,3% und SAIC Motor 1,3%.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Schwächer - Unter Druck standen vor allem Dividende zahlende Telekom und Finanzwerte, deren Anspruch auf Auszahlung einer Dividende am Berichtstag endete. KT sackten um 4,3% ab, SK Telekom um 6,3% und Korea Exchange Bank um 5,4%. Samsung verloren 0,3%, belastet von der Meldung, dass der Elektronikkonzern zusammen mit Sharp und fünf anderen asiatischen Firmen einen Ausgleich von 553 Mio USD wegen illegaler Preisabsprachen bei LCD-Geräten in den USA zahlen wird.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Cavium sackten um 5,9% ab, nachdem der Halbleiterhersteller mit seinem Ausblick für das vierte Quartal hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben war. Auch Medicis Pharmaceutical litten unter einem schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnisausblick des Pharmaunternehmens und gaben um 8,9% nach. Bank of America bauten die Verluste aus dem regulären Geschäft weiter aus und wurden 0,4% leichter gestellt. Für Belastungen sorgten hier Berichte, nach denen die Großbank möglicherweise weitere Vermögenswerte abstoßen muss, um neue Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,50 Mrd  0,48 Mrd 
Gewinner        1.545     2.088 
Verlierer       1.460       920 
Unverändert       112       115 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.291,35       -0,0%          -2,65 
S&P-500                     1.265,43       +0,0%          +0,10 
Nasdaq-Composite            2.625,20       +0,3%          +6,56 
Nasdaq-100                  2.293,12       +0,2%          +5,55 
Nasdaq-100 After Hours      2.292,87 
 
 

Kaum verändert - Die überraschend deutliche Zunahme des Verbrauchervertrauens stützte die Kurse. Der Markt profitierte zusätzlich davon, dass der Ölpreis wieder über die Marke von 100 USD je Barrel gestiegen war. In den letzten Handelsminuten kam es jedoch zu Gewinnmitnahmen. Vor allem Bankenwerte gerieten unter Druck. Bank of America büßten 2,1% ein und J.P. Morgan 1,6%. Die Konjunkturdaten verhalfen unter anderem McDonald's (+0,4%) zu Kursgewinnen. Im Gefolge des Ölpreises legten Chevron um 0,4% zu. Gekauft wurden auch defensive Telekommunikationswerte wie AT&T (+0,6%). Sears brachen um 27,2% ein. Der Einzelhändler wird 100 bis 120 Kmart- und Sears-Häuser schließen, um seine Kosten zu senken, nachdem es in jüngster Zeit deutliche Umsatzrückgänge verzeichnet hat.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige   99-30/32  +5/32      2,01% 
30-Jährige  101-23/32  +13/32     3,04% 

Etwas fester - Die Daten zum US-Verbrauchervertrauen belasteten nicht nachhaltig. Vielmehr nutzten die Anleger die Kursverluste der vorigen Handelstage zu Gelegenheitskäufen. Die noch immer ungelöste Schuldenkrise der Eurozone verhinderte ebenfalls, dass sich die Anleger aus Anleihen zurückzogen.

=== 
DJG/cln/kko 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 28, 2011 01:30 ET (06:30 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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