Weil sie US-Verbraucher über
Jahre abgezockt haben sollen, müssen sieben Hersteller von
Flachbildschirmen eine gute halbe Milliarde Dollar berappen. Unter
anderem die beiden Branchenriesen Samsung
Die Generalstaatsanwälte von insgesamt acht US-Bundesstaaten sowie Verbraucheranwälte hatten sich zusammengetan und nach einem jahrelangen Verfahren einen Vergleich mit den Herstellern ausgehandelt. Darin haben sich die Firmen verpflichtet, 538 Millionen Dollar an Wiedergutmachung zu zahlen plus einer Strafe von 14 Millionen Dollar. Aus dem Topf sollen jene Kunden entschädigt werden, die in den Jahren 1999 bis 2006 etwa Notebooks oder Computermonitore angeschafft haben.
Auch die Hersteller Epson Imaging Devices, Hitachi Zosen
Wegen der gleichen Vorwürfe hatte die EU-Kommission im vergangenen Jahr gegen mehrere Firmen bereits ein Bußgeld von 649 Millionen Euro verhängt (knapp 850 Mio Dollar). In der US-Klageschrift wird ein Beispiel aufgeführt, wie die Preisabsprachen vonstatten gingen: So hätten sich Anfang des Jahres 2000 zwei Topmanager von Sharp und Samsung gegenseitig über die zu erwartenden Produktionszahlen informiert. Sie hätten dann beschlossen, den Preis für ein Notebook-typisches 15-Zoll LCD-Panel von gut 640 auf 660 Dollar anzuheben./das/DP/edh
ISIN KR7005930003 JP3359600008 JP3592200004 KR7066570003
AXC0081 2011-12-28/14:19
