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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In China (Schanghai und Hongkong) bleiben die Börsen wegen der Neujahrsfeiertage bzw eines Ausgleichstags für Neujahr geschlossen. In den USA und Japan findet wegen des nachgeholten Neujahrsfeiertages ebenfalls kein Handel statt.

DIENSTAG: In Japan und Schanghai findet wegen der Neujahrsfeiertage kein Handel statt.

TAGESTHEMA

Chinas industrieller Sektor dürfte im Dezember wieder gewachsen sein. Der offizielle Einkaufsmanagerindex des verarbeitendes Gewerbes stieg auf 50,3 Punkte von 49,0 im November, wie der Verband der Einkaufsmanager am Sonntag mitteilte. Der Anstieg erfolgte überraschend, Volkswirte hatten einen Stand von 49,0 prognostiziert. Im Vormonat war der Index erstmals seit Februar 2009 unter die Marke von 50 Zählern gefallen, was auf eine Schrumpfung der Industrie hindeutete. Der überraschende Anstieg sollte die Befürchtungen über einen Abschwung der zweitgrößten Volkswirtschaft dämpfen. Als Grund für die Verbesserung verwiesen Beobachter auf eine verstärkte Wirtschaftsaktivität vor den Weihnachtsferien und dem Jahreswechsel in China; in dieser Zeit zieht der Konsum erfahrungsgemäß deutlich an.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine relevanten Termine angekündigt

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

ATOMGESPRÄCHE NORDKOREA

Der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak hat sich am Montag offen für erneute Atomgespräche mit dem Norden gezeigt. Zugleich warnte er in einer im Fernsehen ausgestrahlten Rede, dass jegliche Provokation äußerst ernst genommen würde.

ROHSTOFFE

ÖL

Händler beklagten fehlende Impulse am letzten Handelstag des Jahres. Fallende US-Aktienkurse hätten den Ölpreis ebenso gebremst wie der von der HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China. An der Nymex fiel der nächstfällige Februar-Kontrakt auf WTI um 0,8% bzw 0,82 USD auf 98,83 USD. An der ICE sank Brentöl zur Lieferung im Februar um 0,6% bzw 0,63 USD auf 107,38 USD.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.567,38      1.567,38       -0,1%          -1,13 
Silber (Spot)         27,84         28,02       -0,6%          -0,18 
Platin (Spot)      1.399,50      1.387,25       +0,9%         +12,25 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.50 Uhr)

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- % 
EUR/USD   1,2934  -0,2% 
EUR/JPY  99,5325  -0,1% 
EUR/CHF   1,2150  -0,2% 
USD/JPY  76,9750  -0,2% 
USD/CHF   0,9407  +0,2% 
GBP/USD   1,5513  -0,1% 
EUR/GBP   0,8337  -0,1% 
 
 

INDIZES

Kospi    1.826   0,0% 
 

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Kaum verändert - Der Aktienmarkt in Seoul hat sich am Montag, dem ersten Handelstag des neuen Jahres, von Verlusten im frühen Handel erholt, nachdem es im Verlauf zu Käufen durch heimische institutionelle Investoren gekommen war. Vor allem Technologiewerte standen auf den Kauflisten. Experten rechnen damit, dass die DRAM-Preise reif für eine Erholung sind, nachdem sie jüngst einen Boden erreicht haben. Unter den Werten der Branche steigerten sich Samsung Electronics um 2,1%, und LG Electronics um 2,3%.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Am Freitag fand kein nachbörslicher Handel statt.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,59 Mrd  0,54 Mrd 
Gewinner        1.440 
Verlierer       1.583 
Unverändert       107 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.217,56       -0,6%         -69,48 
S&P-500                     1.257,60       -0,4%          -5,42 
Nasdaq-Composite            2.605,15       -0,3%          -8,59 
Nasdaq-100                  2.277,83       -0,3%          -7,24 

Etwas leichter - Am letzten Handelstag des Jahres waren die Umsätze gering. Es wurden lediglich Feinjustierungen an Portfolios vorgenommen, wie Händler sagten. Auf Jahressicht verzeichnete der DJIA ein Plus von 5,5%. Der S&P-500 beendete das Jahr praktisch unverändert, der Nasdaq-Composite sank seit Jahresbeginn um 1,8%. Am schlechtesten liefen 2011 die im S&P-500 gelisteten Finanzwerte mit durchschnittlich minus 18,4%. Versorger schnitten mit plus 14,8% am besten ab. Unter den Einzelwerten im DJIA waren McDonald's mit einem Plus von 30,7% auf Jahressicht größter Kursgewinner, während die Verlierer von der Bank of America angeführt wurden, deren Aktienkurs um 58,3% fiel. Am Freitag gewannen Bank of America 1,8%. McDonald's sanken um 0,5%. Sears fielen um 3,4%. Die Ratingagentur Fitch hatte die Bonitätsnote für Sears auf "CCC" von "B" gesenkt. AMR brachen um 32,2% ein. Nachdem die Mutter der Fluggesellschaft American Airlines im vergangenen Monat Insolvenz angemeldet hat, will die New Yorker Börse die Notierung der Aktien beenden.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  101-3/32   +5/32      1,88% 
30-Jährige  104-19/32  +5/32      2,89% 

Etwas fester - Die Umsätze waren in der verkürzten Sitzung dünn, zumal ein langes Wochenende bevorstand. Auf Jahressicht schnitten die US-Anleihen weit besser ab als die US-Aktienmärkte und verzeichneten die beste Entwicklung seit 2008, dem Jahr des Zusammenbruchs von Lehman Brothers und Bear Stearns und der weltweiten Finanzkrise. Die beste Performance wies der Longbond auf, der den Anlegern 35% brachte und damit sogar das ebenfalls als sicherer Hafen beliebte Gold hinter sich ließ.

=== 

DJG/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

January 02, 2012 02:01 ET (07:01 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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