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Dow Jones News
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US-Anleihen im Verlauf nach starkem ISM-Index schwach

NEW YORK (Dow Jones)--Belastet von einem besser als erwarteten ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe der USA zeigen sich die US-Anleihen im frühen Verlauf am Dienstag mit deutlichen Abgaben. Schon vor den US-Daten hatte die Erholung an Wall Street das Sentiment am ersten Handelstag im neuen Jahr belastet. Nach verkürztem Handel am Freitag und der Neujahrsfeiertagspause am Montag fallen zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000% bis 16.21 Uhr MEZ um 22/32 auf 100-12/32 und rentieren mit 1,95%. Zwischenzeitlich war die Rendite wieder über die Marke von 2,00% geklettert. Der mit 3,125% verzinste Longbond fällt um 1-28/32 auf 102-22/32. Seine Rendite steigt auf 2,99%.

In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe im Dezember über die Erwartungen hinaus aufgehellt. Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) erhöhte sich der nationale Index auf 53,9 Punkte und erreichte damit das höchste Niveau seit rund zweieinhalb Jahren. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Konsens einen Anstieg auf 53,5 Punkte prognostiziert. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA.

Auch die US-Bauausgaben sind im November überraschend stark gestiegen. Sie erhöhten sich saisonbereinigt um 1,2% gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Vorfeld lediglich einen Anstieg um 0,3% erwartet. "Die Anleger müssen den Fokus derzeit auf die besser als erwartete Entwicklung der US-Konjunktur legen", so ein Händler. Solange sich allerdings keine endgültige Lösung für die Schuldenkrise in der Eurozone abzeichne, dürfte die Rendite für zehnjährige Papiere das Niveau von 2,25% nicht übersteigen.

Damit dürfte sich das Abwärtspotenzial vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten in der Eurozone begrenzt sein. Der Fokus dürfte auch im neuen Jahr auf die Schuldenkrise in der Eurozone gerichtet sein. "Die Probleme bleiben hier extrem, wenn man sich den Finanzierungsbedarf der Peripherie-Staaten im ersten Quartal anschaut", ergänzt ein Analyst.

DJG/DJN/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 03, 2012 10:39 ET (15:39 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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