Die Rivalität zwischen BMW
"Das ist ja wie im Kindergarten", sagte einer aus der Branche, der nicht namentlich genannt werden wollte. Auch die US-Presse in Gestalt des einflussreichen "Wall Street Journal" griff die Geschichte auf und ließ die zwei deutschen Autobauer damit in keinem guten Licht erscheinen.
Dem Marktforscher Autodata - der wichtigsten Quelle für Absatzzahlen in den USA - wurde es schließlich zu bunt. Nachdem am Abend immer noch keine offiziellen Daten von BMW und Mercedes vorlagen, schätzte Autodata die Verkäufe. Bis dahin hatte die gesamte Branche aber schon stundenlang auf die sehnlichst erwarteten Jahres-Verkaufszahlen für den Gesamtmarkt warten müssen.
Laut den Schätzungen ist das Rennen um den Titel des größten Premiumanbieters übrigens zugunsten von BMW ausgefallen: Demnach haben die Bayern im Gesamtjahr 248.073 Pkw und Geländewagen an die US-Kundschaft bringen können, Mercedes-Benz musste sich mit 2.804 verkauften Autos weniger begnügen. Allerdings gibt es ein Trostpflaster für die Schwaben: Rechnet man die Sprinter-Transporter hinzu, die ebenfalls den Stern tragen, liegt Mercedes nach den Autodata-Zahlen um 13.773 Fahrzeuge vorne./das/DP/dct
ISIN DE0005190003 DE0007100000
AXC0014 2012-01-05/06:21
