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TAGESTHEMA
Nach einem Ausreißer im November dürfte die Industrieproduktion in den USA am Ende des Jahres ein solides Plus erwirtschaftet haben. Die Kapazitätsauslastung dürfte ebenfalls gestiegen sein und erstmals seit der letzten Rezession über der Marke von 78 Prozent klettern. Damit nähert sich die Fertigung wieder dem langjährigen Durchschnittswert von 80 Prozent an. Für die Erholung des Industriesektors spricht der Anstieg der meisten produktionsbezogenen Daten am Jahresende. Die Produktionskomponente des Einkaufsmanagerindexes hat sich im Dezember auf 60 Punkte kräftig erholt und auch die aggregierten Arbeitsstunden lagen um ein halbes Prozent höher.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):
Goldman Sachs Group Inc (1,24)
eBay Inc (0,57)
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:30 Erzeugerpreise Dezember
PROGNOSE: 0,0% gg Vm
zuvor: +0,3% gg Vm
Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: +0,1% gg Vm
15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung
Dezember
Industrieproduktion
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm
Kapazitätsauslastung
PROGNOSE: 78,1%
zuvor: 77,8%
16:00 NAHB, Stimmungsindex Bauunternehmen Januar
PROGNOSE: 22 Punkte
zuvor: 21 Punkte
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
NYSE/DEUTSCHE BÖRSE
EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hat erneut seine Bedenken über die Fusion der NYSE Euronext und der Deutschen Börse deutlich gemacht. Er betonte die Wichtigkeit des Wettbewerbs zwischen den Börsenbetreibern.
ROHSTOFFE
ÖL
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung abs. WTI/Nymex 101,27 100,71 0,6 0,56 Brent/ICE 111,98 111,53 0,4 0,45
Die Ölpreise haben am Vortag im Fahrwasser positiver Konjunktursignale - vor allem aus China - und der Erwartung einer steigenden Nachfrage angezogen. An der Nymex stieg der Februar-Kontrakt auf ein Barrel WTI gegenüber dem Freitagswert um 2,00 Prozent bzw 2,01 Dollar auf 100,71 Dollar. Am Montag hatte es wegen des Feiertages in den USA nur einen elektronischen Handel ohne Settlement gegeben, dabei hatte sich der WTI-Preis allerdings bereits Richtung 100 Dollar bewegt. An der ICE verteuerte sich Brentöl zur Lieferung im März um 0,2 Prozent oder 0,19 Dollar auf 111,53 Dollar.
METALLE
Metall aktuell Vortag Bewegung % Bewegung abs. Gold (Spot) 1.655,00 1.651,80 +0,2% +3,20 Silber (Spot) 30,18 30,05 +0,4% +0,13 Platin (Spot) 1.516,50 1.525,00 -0,6% -8,50 Kupfer-Future 3,72 3,73 -0,1% -0,01
MÄRKTE AKTUELL (7.28 Uhr)
DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)
DEVISEN zuletzt +/- % EUR/USD 1,2758 +0,1% EUR/JPY 97,8348 -0,1% EUR/CHF 1,2096 +0,0% USD/JPY 76,6925 -0,2% USD/CHF 0,9482 -0,1% GBP/USD 1,5338 +0,0% EUR/GBP 0,8318 +0,1%
INDIZES
INDEX Stand +/- % S&P-500-Future 1.290,30 +0,08% Nasdaq-Future 2.395,75 +0,25% Nikkei-225 8.550,58 +0,99% Hang-Seng-Index 19.613,07 -0,07% Shanghai-Composite 2.275,58 -0,99% Kospi 1.892,39 -0,02% S&P/ASX 200 4.217,90 +0,05%
AKTIEN TOKIO (Schluss)
Fester - Die Anleger hätten vor allem an anderen asiatischen Handelsplätzen Gewinne mitgenommen, während am japanischen Markt die international positiven Konjunkturdaten des Vortages und abnehmende Sorgen über die Eurozone gestützt hätten, hieß es aus dem Handel. Aktien von Wertpapierhandelshäusern zählten zu den deutlichsten Gewinnern, gestützt von Hoffnungen auf eine weitere Markterholung. Nomura Holdings zogen um 2,4 Prozent an. Daneben waren vor allem Aktien von Exportunternehmen gesucht. TDK Corp. gewannen 3,5 Prozent, während Kyocera Corp. um 3,1 Prozent zulegten.
AKTIEN CHINA (Verlauf)
Schwächer - Händler sprechen von Gewinnmitnahmen im Vorfeld des anstehenden Mondneujahrsfestes. Die chinesischen Börsen bleiben die gesamte kommende Woche feiertagsbedingt geschlossen. "Die Anleger halten sich vor den Feiertagen mit aktiven Käufen zurück. Das ist normal, weil niemand weiß, was in der Zwischenzeit passieren wird", kommentiert ein Analyst von Capital Securities. Banken- und Versicherungswerte leiden besonders unter den Gewinnmitnahmen. ICBC verlieren 1,2% und New China Life 2,2%.
AKTIEN SEOUL (Schluss)
Kaum verändert - Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach den Aufschlägen des Vortages. Insgesamt habe sich die Stimmung aber aufgehellt. Die schwergewichteten Technologiewerte standen unter Abgabedruck. Samsung Electronics (005930.SE) gaben um 0,6 Prozent nach, während LG Display 1,1 Prozent verloren und Hynix 1,2 Prozent.
RÜCKBLICK US-MÄRKTE
US-NACHBÖRSE
Ein schwacher Quartalsbericht in Verbindung mit einem enttäuschenden Ausblick hat den Aktienkurs von Cree um 4,6 Prozent gedrückt. Cree hatte für das zweite Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch um 76 Prozent gemeldet und sich pessimistisch zum dritten Quartal geäußert. Yahoo! stiegen um 2,8 Prozent, nachdem Unternehmensmitbegründer und ehemaliger CEO Jerry Yang seinen Rückzug aus dem Board of Directors bekanntgegeben hatte.
NYSE-ECKDATEN
Freitag Umsatz (Aktien) 0,81 Mrd 0,83 Mrd Gewinner 1.859 1.060 Verlierer 1.162 1.973 Unverändert 110 113
INDIZES
Index Schlussstand Bewegung % Bewegung abs. Dow Jones Industrial 12.482,07 +0,5% +60,01 S&P-500 1.293,67 +0,4% +4,58 Nasdaq-Composite 2.728,08 +0,6% +17,41 Nasdaq-100 2.393,24 +0,9% +21,26 Nasdaq-100 After Hours 2.395,35
Etwas fester - Überraschend positive Konjunkturdaten aus den USA, China und Deutschland sorgten für Kauflaune, die aber im späten Geschäft deutlich nachließ. Dennoch schloss der DJIA auf Fünfmonatshoch. Weil die US-Börsen am Vortag geschlossen waren, wurden ihnen mit Blick auf die vorangegangenen Aufschläge in Europa Nachholbedarf bescheinigt. Die freundlichen Vorgaben drängten auch die Abstufungen von Ländern der Eurozone durch S&P in den Hintergrund, zumal Informationen hierzu bereits am Freitag durchgesickert waren. Kein einheitliches Bild lieferten die Geschäftszahlen von Citigroup und Wells Fargo. Citigroup verfehlte die Markterwartungen klar. Die Aktie verlor 8,2 Prozent. Dagegen überzeugte Wells Fargo mit guten Margen, was den Titel um 0,7 Prozent steigen ließ. JPM will die Boni drastisch kürzen, die Papiere fielen um 2,8 Prozent und trugen damit die Rote Laterne im DJIA. Kraft Foods zogen um 1 Prozent an. Der Konzern hob die Prognose an. Carnival litten unter der Havarie des Kreuzfahrtschiffes des Unternehmens, die Aktie brach um 13,7 Prozent ein. Die Wettbewerberpapiere von Royal Caribbean sanken um 6,2 Prozent.
TREASURYS
Änderung Rendite 10-Jährige 101-10/32 +04/32 1,85% 30-Jährige 104-19/32 +14/32 2,89%
Die Notierungen trotzten steigenden Kursen am Aktienmarkt und positiven Konjunkturdaten. Die drohende Staatspleite Griechenlands stützte. Am Markt wurde aber auch auf Käufe der US-Notenbank verwiesen, die US-Titel mit längeren Laufzeiten vom Markt nimmt.
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(END) Dow Jones Newswires
January 18, 2012 01:28 ET (06:28 GMT)
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