NEW YORK (Dow Jones)--Ein Zustandekommen der Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext hängt nunmehr fast nur noch vom Votum der EU-Kommission ab. In den USA gibt es keine regulatorischen Hürden mehr: Die US-Börsenaufsicht SEC stimmte dem geplanten Zusammenschluss am Mittwoch zu.
Damit liegen aus den USA alle benötigten Genehmigungen für den 17 Milliarden Dollar schweren Zusammenschluss vor. Kurz vor Weihnachten hatte bereits das Justizministerium sein Plazet gegeben, auch das Committee on Foreign Investment der USA hatte keine Bedenken.
Die Chancen für Grünes Licht aus Brüssel gelten dagegen trotz der positiven Signale aus den USA als zunehmend gering. Die EU-Wettbewerbshüter hatten zuletzt empfohlen, den Zusammenschluss zu untersagen. Insbesondere die dominante Position der beiden Unternehmen im börsengebundenen Derivatehandel steht im Zentrum der Kritik. Zuletzt hatte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am Dienstag erneut seine Bedenken geäußert. Die Europäische Kommission will am 9. Februar endgültig über die Transaktion entscheiden.
-Von Jacob Bunge, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/jhe
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January 18, 2012 13:25 ET (18:25 GMT)
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