New York (BoerseGo.de) - Das Vertrauen der Verbraucher in den USA nach Lesart von Bloomberg hat sich in der Woche bis zum 15. Januar 2012 nach dem vorherigen 6-Monatshoch wieder abgeschwächt. Verantwortlich dafür waren jüngst kräftig gestiegene Benzinpreise, welche die positiven Effekte eines verbesserten Arbeitsmarktes überkompensiert haben, wie Bloomberg am Donnerstag mitteilte.
Das Bloomberg-Verbrauchervertrauen erreichte einen Wert von -47,4 Punkten, nach besseren -44,7 Zählern in der Woche zuvor. Die Teilkomponente für die Zukunftserwartungen fiel auf -19 Punkte, von zuvor -17 Zählern.
Die Benzinpreise haben sich in den letzten vier Wochen um fast 20 US-Cents pro Gallone erhöht, was insbesondere Haushalten mit einem geringen Einkommen auf den Magen geschlagen ist. Die jüngst niedrigste Arbeitslosenquote seit fast drei Jahren hat einen größeren Rückgang beim Verbrauchervertrauen jedoch verhindert.
"Die Konsumentenstimmung reagiert besonders empfindlich auf Veränderungen des Benzinpreises. Trotz der leichten Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt bleibt die Stimmung gedrückt. Dazu trägt auch das geringe Lohnwachstum bei", sagte Joseph Brusuelas, leitender Ökonom bei Bloomberg in New York.
