Der schwedische Telekomausrüster Ericsson
"Alle wichtigen Zahlen waren enttäuschend", sagte Jyske-Bank-Analyst Robert Jakobsen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Aktie brach am Vormittag um mehr als 14 Prozent auf 58,65 schwedische Kronen ein.
KEINE SCHNELLE BESSERUNG IN SICHT
Eine schnelle Besserung ist nach Ansicht von Vorstandschef Hans Vestberg nicht in Sicht. Die Netzanbieter dürften weiterhin nur vorsichtig investieren, was auch an den konjunkturellen und politischen Unsicherheiten liege. Die Aktionäre sollen immerhin nach 2,25 Kronen im Jahr zuvor nun eine Dividende von 2,5 Kronen erhalten.
Der Umsatz legte im normalerweise starken Schlussquartal nur um ein Prozent auf 63,7 Milliarden Kronen (7,2 Milliarden Euro) zu. Der operative Gewinn brach von 6,24 Milliarden auf 2,16 Milliarden Kronen ein. Unter dem Strich blieben nach 4,32 Milliarden nur noch 1,15 Milliarden Kronen. Hier schlugen unter anderem die Verluste der beiden Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST Ericsson durch. Zudem leidet die Branche unter einem harten Preiskampf, der beispielsweise auch Nokia Siemens Networks (NSN) das Leben schwer macht./stb/dct/tw
ISIN SE0000108649
AXC0072 2012-01-25/10:01
