New York (BoerseGo.de) - Der Chiphersteller NVIDIA hat seine Umsatzprognose für das laufende vierte Quartal gesenkt. Der auf Grafik-Chips für PCs spezialisierte US-Konzern teilte am Dienstagabend mit, dass es durch die Überschwemmungen in Thailand zu Lieferengpässen bei Festplatten gekommen ist.
Dies belastet auch die Nachfrage nach Halbleitern. NVIDIA senkte die Umsatzprognose auf eine Spanne von 940,5 bis 959,5 Millionen US-Dollar. Die bisherige Schätzung hatte bei 1,045 bis 1,087 Milliarden US-Dollar gelegen. Nach den Überschwemmungen in Thailand im Jahr 2011 musste die Produktion von Festplatten zum Teil eingestellt werden, was zu einer Reduzierung bei der PC-Produktion geführt hat.
Laut NVIDIA muss noch im gesamten ersten Halbjahr 2012 mit Einschränkungen bei der Produktion gerechnet werde. Erst ab der zweiten Jahreshälfte sollen die Auswirkungen der Naturkatastrophe vollständig überwunden werden.
Die Analystenschätzung lag für das vierte Quartal bisher bei einem Gewinn je Aktie von 0,26 US-Dollar sowie einem Umsatz von 1,06 Milliarden US-Dollar.
