New York (BoerseGo.de) - Das Zinsniveau in den USA ist in der letzten Woche aufgrund jüngst deutlich besserer Daten von der Hausmarktfront gestiegen. Bei der Laufzeit von 30 Jahren blieb der Wert aber weiterhin unter der historisch niedrigen 4-Prozentmarke.
Informationen des Hypothekenfinanzierers Freddie Mac zufolge sind die Zinsen auf dem US-Hypothekenmarkt bei den Laufzeiten für 30 Jahre bis zum 26. Januar auf durchschnittlich 3,98 Prozent gestiegen, nach 3,88 Prozent in der Vorwoche und 4,80 Prozent vor einem Jahr.
Der durchschnittliche Zinssatz für die 15-Jahres-Festhypothek lag bei 3,24 Prozent, nach 3,17 Prozent in der Vorwoche und 4,09 Prozent vor einem Jahr.
Hypotheken mit variablen Zinsen zeigten ebenso einen Anstieg. Bei den 5-Jahresläufern lag der Satz bei durchschnittlich 2,85 Prozent, gegenüber 2,82 Prozent in der letzten Woche. Vor einem Jahr hatte der Satz bei durchschnittlich 3,7 Prozent gelegen.
"Die Hypothekenzinsen sind aufgrund erfreulicher Daten vom Immobilienmarkt gestiegen. Der Neubau von Einfamilienhäusern stieg im Dezember um 4,4 Prozent, so dass sich eine annualisierte Rate von 470.000 Einheiten ergeben hat. Dies ist der beste Wert seit dem April 2010. Die Zahl der bestehenden Hausverkäufe stieg bis zum Ende des Jahres um 5 Prozent auf 4,61 Millionen Häuser, was der beste Wert seit dem Mai 2010 ist", kommentierte Frank Nothaft, Chefökonom von Freddie Mac in einer Pressemitteilung die Datenlage.
