Die US-Aktienbörsen haben am Freitag mit
Verlusten auf schwach ausgefallene Daten zum Bruttoinlandsprodukt
reagiert. Der Dow Jones Industrial
Die US-Wirtschaft war im Schlussquartal 2011 etwas schwächer gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent, während Volkswirte mit einer Rate von 3,0 Prozent gerechnet hatten. Ein New Yorker Fondsmanager kommentierte daraufhin, die Bereitschaft der US-Zentralbank Fed zur fortgesetzten Niedrigzinspolitik könne auch in der Erwartung einer schwächeren Konjunktur begründet liegen.
Das von der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen war hingegen etwas besser ausgefallen als die Erstschätzung, konnte die Kurse aber nicht nachhaltig stützen. Den zweiten Tag in Folge bekamen die Märkte damit Gegenwind von der sich zuletzt bessernden US-Wirtschaft. Am Vortag hatten der Immobilienmarkt und Daten vom Arbeitsmarkt die Kurse gedrückt. Auf die Abstufung der Kreditwürdigkeit von fünf Ländern der Eurozone durch die Ratingagentur Fitch am Freitagabend reagierte der Aktienmarkt hingegen kaum.
Der Autopionier Ford
Der zweitgrößte US-Energiekonzern Chevron
Bei Procter & Gamble
Honeywell International
Auf Unternehmensseite bewegte neben Quartalszahlen auch ein
Übernahmeangebot: Eastman Chemical
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026
AXC0224 2012-01-27/19:50
