Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Dienstag zunächst freundlich. Am Nachmittag sorgten jedoch schwache US-Konjunkturdaten für Ernüchterung unter den Anlegern. Zur Schlussglocke lag der DAX 0,2 Prozent vorne bei 6.452 Punkten.
In den USA hat sich indes das Verbrauchervertrauen im Januar überraschend eingetrübt. Der Index sank von 64,8 Punkten im Vormonat auf 61,1 Punkte. Volkswirte hatten zuvor mit einem Anstieg auf 68,0 Punkten gerechnet. Außerdem konnten sich die Staatsvertreter auf dem EU-Gipfel in Brüssel auf einen Fiskalpakt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Länder einigen. Darüber hinaus soll bereits ab Juli ein permanenter Rettungsschirm eingeführt werden. Indes ruhen die Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss der Debatten im griechischen Parlament über einen Schuldenschnitt. Ministerpräsident Papademous zeigte sich zuversichtlich, dass dies in der laufenden Woche der Fall sein wird. Für Bewegung dürften am Nachmittag darüber hinaus mehrere US-Konjunkturdaten sorgen.


