DEUTSCHE BANK - Die Deutsche Bank bescheinigt Europas Finanzsektor eine Strukturkrise, zum einen infolge von EU-Auflagen, zum anderen wegen unklarer Perspektiven für die Finanzierung von Gewerbeimmobilien, sagte das neue Vorstandsmitglied Stephan Leithner in einem Interview. (Börsen-Zeitung S. 5/FTD S. 19/Handelsblatt S. 32/Süddeutsche Zeitung S. 26)
KABEL DEUTSCHLAND - Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland macht glänzende Geschäfte. Zwei Jahre nach dem Börsengang denkt der Vorstand nun an Übernahmen. Erstes Ziel ist der Konkurrent Telecolumbus. (FAZ S. 16)
BAYWA - Der Agrarhandelskonzern Baywa ist längst nicht mehr ein Saatgutlieferant. Der Handel mit Agrarrohstoffen ist schnell und international geworden. Daher dringt Vorstandschef Klaus Josef Lutz in einem Interview auf einen stärkeren globalen Auftritt und plant im Getreidehandel einige Übernahmen. (FAZ S. 19)
BOSCH - Beim Automobilzulieferer Bosch bahnt sich offenbar ein Führungswechsel an. Vorstandschef Franz Fehrenbach könnte noch in diesem Jahr an die Spitze des Aufsichtsrates wechseln. Als Favorit für die Nachfolge als Vorstandschef gilt Bernd Bohr, Leiter der Automobilsparte. (Handelsblatt S. 1/FAZ S. 11)
DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn rechnet das Ergebnis seiner Schienentochter gegenüber der Politik gern klein. Unterm Strich bleibt aber ein klares Plus, wie interne Unterlagen zeigen. Eine schlechte Argumentationsgrundlage im Streit mit Brüssel. (FTD S. 3)
OPEL - Der US-Automobilkonzern General Motors verliert die Geduld mit seiner erfolglosen Tochter Opel. Nach Millionenverlusten im Jahr 2011 lässt GM-Chef Dan Akerson jetzt die Kosten von Werksschließungen durchrechnen, heißt es. Besonders gefährdet ist der Standort Bochum. (Handelsblatt S. 3)
NSN - Seit mehreren Tagen verhandelt der Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) über die Schließung des Standorts München mit 3.600 Beschäftigten. Die Gewerkschaft zeigt sich inzwischen verhalten optimistisch. (Süddeutsche Zeitung S. 22)
EADS - Der Bund wird voraussichtlich schneller größere Anteile des Luftfahrtkonzerns EADS übernehmen als bisher bekannt. Die Regierung wolle noch in diesem Jahr bis zu zwölf Prozent der Aktien des Konzerns kaufen, heißt es. Vorbereitet sei das Geschäft bereits, abgewickelt werden solle es über die staatliche KfW-Bank. (FTD S. 1/Börsen-Zeitung S. 9)
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March 23, 2012 01:22 ET (05:22 GMT)
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