Der Autobauer Daimler
Einen glänzenden Jahresauftakt erwischte der Konzern in den USA, wo der Absatz um 23,8 Prozent auf 20.306 Autos stieg. In Deutschland gab es einen Zuwachs von 14 Prozent auf 12.627 Stück. Dagegen mussten die Stuttgarter in China Federn lassen. Der Absatz sank um sieben Prozent auf 14.463 Fahrzeuge. Der Konzern begründete dies damit, dass nach dem hohen Absatz zum Jahresende und einer durch einen Kapazitätsausbau bedingten Produktionsunterbrechung in einem Werk einige Baureihen nur eingeschränkt verfügbar waren.
Daimler will in diesem Jahr so viele Autos verkaufen wie noch nie zuvor. "Wir wollen in den nächsten Monaten dieses Tempo beibehalten und erwarten für das erste Quartal ein deutliches Absatzplus", sagte Vertriebschef Schmidt. Er rechnet vor allem durch den Produktionsstart im neuen Daimler-Werk im ungarischen Kecskemet mit Rückenwind. Dadurch werde die B-Klasse in weiteren Märkten voll verfügbar sein. Zudem sei die Nachfrage nach der C-Klasse anhaltend hoch. Zu Jahresbeginn war auch die Kleinwagen-Marke Smart gefragt - der Absatz stieg um 13,7 Prozent auf 7.605 Stück./enl/jha/wiz
ISIN DE0007100000
AXC0095 2012-02-03/12:49
