Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hält mit seinem angestrebten Börsengang die Welt in Atem: Gelingt der Sprung an die Börse, könnte das Unternehmen 100 Milliarden US-Dollar wert sein - eine Rekordsumme. Viele fragen sich daher: Was macht das Geschäft mit Pixeln eigentlich so lukrativ?
Facebook schlägt Kapital aus der Offenheit seiner Mitglieder. Alles was der User über sich preisgibt - und das ist in der Regel eine Menge - wird gesammelt und gewinnbringend verkauft. Geschlecht, Alter, Wohnort, Musikgeschmack, Essensvorlieben, Beziehungsstatus und so weiter. Alles hochinteressant für Unternehmen, die etwas verkaufen wollen. Haben sie genügend Informationen von Facebook erhalten, erstellen die Werbekunden Personenprofile. Jeder Nutzer bekommt dann seine ganz persönlichen Werbeangebote. Je mehr er über sich preisgibt, desto individueller und damit rentabler wird er adressiert. Streuverluste werden so auf ein Minimum reduziert. Neben dem gezielten Schalten von Werbeanzeigen sind die sogenannten "Engagement Ads" ein wichtiges Werbeelement auf Facebook. Das funktioniert folgendermaßen: Firmen richten für ihre Produkte und Marken Profile auf Facebook ein. Klickt der Nutzer "Gefällt mir", registriert er sich automatisch als "Fan" des jeweiligen Produkts. Entscheidender Vorteil dieses Marketings ist der Multiplikatoreffekt. Denn: Alle virtuellen Freunde sehen, was dem anderen gerade gefällt. Im besten Fall gefällt es ihnen dann auch - so zumindest die Hoffnung der Werbeschaffenden. Im Prinzip machen die Nutzer kostenlose Werbung für die Unternehmen. Ganz im Gegensatz zu Facebook. Das soziale Netz verdient ordentlich an der Werbung. Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Werbeausgaben im Bereich der Social Media-Netze vergangenes Jahr auf sechs Milliarden Dollar angestiegen sind. Vier Milliarden Dollar, also gut zwei Drittel dieser Ausgaben, könnte Facebook für sich beanspruchen.
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Facebook schlägt Kapital aus der Offenheit seiner Mitglieder. Alles was der User über sich preisgibt - und das ist in der Regel eine Menge - wird gesammelt und gewinnbringend verkauft. Geschlecht, Alter, Wohnort, Musikgeschmack, Essensvorlieben, Beziehungsstatus und so weiter. Alles hochinteressant für Unternehmen, die etwas verkaufen wollen. Haben sie genügend Informationen von Facebook erhalten, erstellen die Werbekunden Personenprofile. Jeder Nutzer bekommt dann seine ganz persönlichen Werbeangebote. Je mehr er über sich preisgibt, desto individueller und damit rentabler wird er adressiert. Streuverluste werden so auf ein Minimum reduziert. Neben dem gezielten Schalten von Werbeanzeigen sind die sogenannten "Engagement Ads" ein wichtiges Werbeelement auf Facebook. Das funktioniert folgendermaßen: Firmen richten für ihre Produkte und Marken Profile auf Facebook ein. Klickt der Nutzer "Gefällt mir", registriert er sich automatisch als "Fan" des jeweiligen Produkts. Entscheidender Vorteil dieses Marketings ist der Multiplikatoreffekt. Denn: Alle virtuellen Freunde sehen, was dem anderen gerade gefällt. Im besten Fall gefällt es ihnen dann auch - so zumindest die Hoffnung der Werbeschaffenden. Im Prinzip machen die Nutzer kostenlose Werbung für die Unternehmen. Ganz im Gegensatz zu Facebook. Das soziale Netz verdient ordentlich an der Werbung. Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Werbeausgaben im Bereich der Social Media-Netze vergangenes Jahr auf sechs Milliarden Dollar angestiegen sind. Vier Milliarden Dollar, also gut zwei Drittel dieser Ausgaben, könnte Facebook für sich beanspruchen.
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