Ausbau in Asien:
Volkswagen
"Noch ist aber nichts entschieden", stellten die Wolfsburger klar. Europas größter Autobauer will in der Region vor allem weiteren Boden gegenüber der starken japanischen Konkurrenz gutmachen. Seine Nutzfahrzeug-Tochter hatte erst zu Wochenbeginn den Start einer Montagelinie in der indonesischen Hauptstadt Jakarta bekanntgegeben.
Im benachbarten Malaysia lässt VW
Gestärkt von Rekordgewinnen und einer prall gefüllten Kasse
weitet der Konzern sein weltweites Netz derzeit stark aus. Bis zu
acht neue Standorte sollen die Expansion des Branchenriesen bis 2018
vorantreiben. Spätestens dann will Volkswagen größter Autohersteller
der Welt sein. Der Rivale Toyota
Neben China, Russland und Brasilien werden für VW ASEAN-Staaten wie Malaysia, Indonesien, die Philippinen und Thailand immer wichtiger. Im Dezember 2010 hatte Konzernvertriebschef Christian Klingler den Partnerschaftsvertrag mit DRB-Hicom unterzeichnet. "Die Erschließung des Marktpotenzials der ASEAN-Region hat in der langfristigen Wachstumsstrategie große Bedeutung", betonte er damals.
DRB-Hicom unterhält in Malaysia einen großen Fertigungsverbund. Auch Mercedes arbeitet mit dem Konzern zusammen - ebenso wie Suzuki, dessen Kooperation mit VW in einer schweren Krise steckt. Vor ihrer Einigung mit DRB-Hicom hatten die Wolfsburger jahrelang mit dem Hersteller Proton verhandelt. Dieser gehört inzwischen auch zu DRB.
In Nordafrika könnte VW bald ebenfalls mit einem Werk vertreten
sein. In Algerien werden entsprechende Gespräche geführt - ein
Beschluss ist aber auch hier noch nicht gefallen. Auch der
französische Autobauer Renault
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AXC0105 2012-02-03/13:39


