"Man sieht was machbar ist, wenn eine Eurokrise nicht mehr so in den Köpfen verhaftet ist wie in der zweiten Jahreshälfte 2011", so Halver. Die Liquidität der EZB hat sicherlich auch dazu beigetragen. Da die USA nicht in eine Rezession gerutscht sind, China noch einmal weich gelandet ist und auch die Situation in den Schwellenländern gut ist, ist auch der Blick für die Fundamentaldaten frei. "Die Weltwirtschaft läuft um 3,25 Prozent dieses Jahr nach oben. Das sind gute Vorraussetzungen für eine Befestigung des DAX, sicherlich auch längerfristig",prognostiziert Halver. Mit der Fiskalunion ist Halver aber bei Weitem nicht so zufrieden wie mi der Entwicklung des DAX. "Die ganzen Schulden bremsen, die vereinbart werden sollen, sind ja leicht zu umgehen. Das haben wir in Deutschland auch schon gemacht", kritisiert Halver. Positiv bewertet er aber die Tatsache, dass sich überhaupt etwas bewegt wurde und die Verdreifachung des Rettungsschirms in Betracht gezogen wird. "Wir bringen noch mehr Ruhe in die Märkte rein. Wir bauen Brandmauern sozusagen auf", erklärt Halver. Griechenland nicht so wichtig wie Spanien oder Italien. Aber das Land bildet den "emotionalen Fokus der Eurokrise". Warum das so ist, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, wie Halver die Bilanz der Deutschen Bank einschätzt und ob Facebooks Börsengang Potential hat, erfahren Sie im Beitrag.