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US-Anleihen im Späthandel von starken Arbeitsmarktdaten belastet

NEW YORK (Dow Jones)--Deutlich besser ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten haben die US-Anleihen am Freitag im späten Handel in New York stark nachgeben lassen. Zudem lag auch der ISM-Index für den Dienstleistungssektor über den Erwartungen und sorgte für zusätzlichen Abgabedruck. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent fielen um 30/32 auf 100-20/32 und rentierten mit 1,93 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond brach um 2-15/32 auf 99-29/32 ein und rentierte mit 3,13 Prozent.

Mit einem Stellenzuwachs von 243.000 fielen die Daten deutlich oberhalb der Prognose von plus 125.000 aus. Es war der stärkste Zuwachs seit April des Vorjahres. Auch die Arbeitslosenquote ging auf 8,3 Prozent zurück und fiel damit auf den niedrigsten Stand seit Februar 2009. Dies nährte Konjunkturhoffnungen und steigerte die Risikofreude der Anleger, was zu Umschichtungen aus dem "sicheren Hafen" der Anleihen führte.

Der Abgabedruck erhöhte sich mit dem ISM-Index für den Service-Bereich für den Monat Januar dann noch weiter. Dieser fiel mit 56,8 deutlich über der Prognose von 53,1 aus. Auch hier legte die Beschäftigungskomponente stark zu und kletterte auf 57,4 von zuvor 49,8.

Allerdings mahnten einige Analysten weiterhin zur Vorsicht. So sei ein "Quantitative Easing 3" zwar unwahrscheinlicher geworden, aber "noch nicht vom Tisch". Zur Begründung wird auf den weiter schwachen US-Immobilienmarkt und die gedämpfte Inflation verwiesen.

DJG/DJN/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2012 15:49 ET (20:49 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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