"Verheissungsvoll stimmt, dass die mittelfristigen Erwartungen der Anleger noch deutlicher zulegen konnten. Die Erwartungen haben erstmals in diesem Zyklus wieder einen höheren Wert erreicht, als die aktuelle Lage", so Hussy weiter. Die Konjunktur rund um den Globus nimmt Fahrt auf. Die rund 1.000 von sentix befragten institutionellen und privaten Investoren beurteilen die wirtschaftlichen Perspektiven wieder deutlich besser. Alle Weltregionen zeigen positive Vorzeichen, jedoch stechen die Verbesserungen in Asien und in Euroland heraus. Der Februar bringt eine weitere Verbesserung der konjunkturellen Lage. Selbst für das krisengeschüttelte Euroland können die sentix-Experten eine deutlich bessere Einschätzung der sentix Teilnehmer vermelden. So steigt der Erwartungsindex für die Euro-Region um mehr als 17 Punkte auf -6,25 an. Dies ist zwar immer noch ein negativer Wert und bedeutet, dass eine Mehrheit noch mit einer leichten Verschlechterung der Konjunktur rechnet. Aber es ist auch der beste Erwartungswert seit Mai 2011! Einen ähnlich kräftigen Anstieg in den Erwartungen konnten die sentix-Analysten zuletzt zur Jahreswende 2008 / 2009 beobachten. Damals wie heute dominierte eine Finanzkrise das Geschehen. Und damals wie heute war es eine beherzte, expansive Notenbankpolitik, welche die Wende einleitete. Der geldpolitisch außergewöhnliche 3-Jahres-Tender der EZB aus dem Dezember 2011 hat offensichtlich aus Sicht der Anleger das Spiel verändert. Dieser Tender wirkt zwar in erster Linie auf die Bondmärkte der Euro-Peripherie ein. Die sinkenden Abschreibungsnotwendigkeiten der Banken sind jedoch aus Investorensicht gleichbedeutend mit einer Abnahme des Risikos für eine Kreditklemme der Wirtschaft. Wie die Entwicklungen am Devisenmarkt aktuell zu beurteilen sind, erfahren Sie im Interview mit Patrick Hussy, Geschäftsführer der sentix GmbH.