New York (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres (31.12.2011) einen Gewinnrückgang von 5,5 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar erlitten, was zugleich den ersten Gewinnrückgang seit dem Jahr 2009 bedeutet. Für den Gewinnrückgang ist laut Unternehmensangaben vor allem der wegen der nachlassenden Nachfrage in Europa und des geringeren Industreiproduktion in China um 20 Prozent gefallene Metallpreise verantwortlich. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,7 Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar. Nach Angaben des Unternehmens ist die Eisenerzproduktion in Westaustralien auf neues Rekordniveau angestiegen und die Preise für Erdölprodukte verzeichneten einen Zuwachs.
Jedoch gab es in dem Berichtszeitraum auch einige betriebsbedingte Probleme, wozu die zeitweise Reduzierung der Produktion in der Escondida-Mine in Chile (größte Kupfermine der Welt) und des Kohlebergwerks Queensland in Australien zählen. Diese Ausfälle haben nach Unternehmensangaben den Kostendruck zusätzlich verschärft. Das Management geht davon aus, dass die Volatilität auf den Rohstoffmärkten anhalten wird.
